HARD. Weitere zwölf Lehrlinge starten in Deutschland ins Berufsleben. Gleichzeitig baut das Vorarlberger Familienunternehmen sein internationales Ausbildungsmodell weiter aus. In Hard werden die neuen Nachwuchsfachkräfte in Kunststoffverfahrenstechnik, Elektrotechnik mit Schwerpunkt Anlagen- und Betriebstechnik, Zerspanungstechnik, IT-Systemtechnik und Fertigungsmesstechnik ausgebildet. „Der Bedarf an Nachwuchsfachkräften mit handwerklichen Fähigkeiten, vernetzter Denkweise und Verständnis für komplexe Prozesse wächst“, ist Ausbildungsleiter Gerald Spieler überzeugt.
Die in Österreich und Deutschland etablierte duale Ausbildung setzt Alpla zunehmend auch international ein. Den Anfang machten 2012 Mexiko und China, später folgten Indien, Polen, Südafrika, Rumänien und die USA. Seit Mitte 2026 bildet das Unternehmen erstmals auch Lehrlinge in Thailand aus. In den USA eröffnete Alpla im Juni einen neuen Learning & Development Hub in Iowa City.
Insgesamt absolvieren derzeit 381 junge Menschen weltweit eine Ausbildung bei Alpla. Der internationale Austausch gehört ebenfalls zum Konzept. Nachwuchsfachkräfte aus den internationalen Ausbildungsstandorten kommen regelmäßig nach Hard, während Vorarlberger Lehrlinge die Möglichkeit zu dreiwöchigen Aufenthalten in Mexiko erhalten.
Alpla beschäftigt rund 25.500 Mitarbeiter an 206 Standorten in 45 Ländern. Das Unternehmen produziert Kunststoffverpackungen und betreibt zudem Recyclinganlagen für PET und HDPE in zahlreichen Ländern.
Zwei neue Werke in der Türkei
Der Verpackungs- und Recyclingspezialist Alpla hat vor Kurzem zwei neue Werke in der Türkei in Betrieb genommen. Die Investitionen von insgesamt rund 30 Mio. € stärken die Kundennähe,