FINANCENET
© APA/dpa-Zentralbild/Matthias Hiekel

Fonds hat hohe regionale Gewichtungen in UK, Deutschland und Frankreich, sektoral sind Finanz- und Gesundheitstitel dominant.

04.09.2015

Gebündeltes Know-how

Erste Asset Management macht den Erste Responsible Stock Europe zum Flaggschiffprodukt in der Palette der Nachhaltigkeits-Fonds.

WIEN. Die Erste Asset Management (EAM) bündelt das Investment-Know-how im Bereich nachhaltige europäische Aktien unter dem Dach des Erste Responsible Stock Europe. „Unser Fonds wird damit für unsere Anleger zum neuen Flaggschifffonds für Investments in nachhaltigen europäischen Aktien”, sagt Veranlagungschef Gerold Permoser.

Mit der Verschmelzung des Erste Responsible Stock Europe und des Erste Responsible Stock Eureope Emerging werde Erste Asset Management der Entwicklung der letzten Jahre gerecht, Europa immer weniger in Regionen einzuteilen und stärker gesamtheitlich zu sehen, wird betont.
„Der Fonds kann und wird auch in Aktien von Unternehmen aus Österreich sowie Zentral- und Osteuropa investieren, die mit nachhaltigem Handeln überzeugen und die strengen Nachhaltigkeitskriterien der Erste Asset Management erfüllen”, führt Permoser aus.

Regionale Potenziale nutzen

Mit Blick auf die Sektor- und Währungsstruktur orientiert sich der Fonds am MSCI-Europe-Index.Der Zusammenschluss stellt nach Angaben von EAM für Anleger eine attraktive Investmentlösung dar: Schon vor der Fusion erzielte der Erste Responsible Stock Europe eine Wertentwicklung neun Prozent jährlich (Quelle: OeKB, Betrachtungszeitraum von fünf Jahren, per 31.07.2015). „Durch die Expertise der EAM in Zentral- und Osteuropa kann der Fonds gezielt die Ertragspotenziale der dortigen Unternehmen nutzen. Das bieten nur wenige Fondsanbieter im nachhaltigen Bereich”, sagt Permoser.

Der Fonds investiert ausschließlich in Aktien von Unternehmen, die den integrativen mehrstufigen Responsible-Investment-Ansatz der Erste Asset Management erfüllen.

Positiv- und Negativkriterien ...

Zum einen nutzt der Ansatz zur Aktienauswahl Positiv- und Negativkriterien. Die Negativkriterien dienen dazu, jene Unternehmen vom Investmentuniversum auszuschließen, die beispielsweise unethisch handeln oder Leistungen und Produkte herstellen, die aus sozialer oder ökologischer Sicht nicht nachhaltig sind, wie zum Beispiel Tabak oder Atomkraft.

Anhand von Positivkriterien wählt die Erste Asset Management Unternehmen aus, die mit Blick auf Nachhaltigkeitsaspekte besonders gut positioniert sind.

... und aktiver Eigentümer

Mit dem Best-in-Class-Ansatz werden Unternehmen gefiltert, die unter den Aspekten Umwelt, Soziales oder gute Unternehmensführung innerhalb ihres Sektors führend sind. Darüber hinaus verfolgt das Fondsmanagement den Ansatz des Active Ownership; darunter versteht man die aktive Wahrung der Eigentümerinteressen im Hinblick auf nachhaltige Unternehmenspolitik. Im Rahmen dieses Ansatzes tritt das Fondsmanagement formell wie informell in Kontakt mit dem Unternehmensmanagement, um es zu nachhaltigem Handeln zu bewegen.

SRI-Marktführer in Österreich

Mit einem verwalteten Fondsvermögen in Höhe von rund 4 Mrd. € (per 31.07.2015) ist EAM in Österreich Marktführer im Bereich Socially Responsible Investments (SRI). Bereits 2001 startete EAM SRI-Tätigkeiten und entwickelte sie zu einer Kernkompetenz des Unternehmens.

Alle aktiv verwalteten Investmentfonds von Erste Asset Management unterliegen sogenannten Norm-basierten Kriterien und schließen mit einem Gesamtvolumen von 24,5 Mrd. € (per 31.07.2015), z.B „Geächtete Waffen” grundsätzlich aus. (lk)

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