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Für die Hälfte der Befragten ist Regionalität wichtiger geworden; Kundennähe und Kommunikation schätzen 46 Prozent.

Redaktion 21.05.2021

Motivation ungebrochen

Unternehmer-Umfrage: Acht von zehn würden sich trotz aller Unbill wieder für die Selbstständigkeit entscheiden.

WIEN. Österreichs Unternehmer lassen sich auch von der Pandemie nicht kleinkriegen: Der Großteil der Selbstständigen ist nach wie vor Unternehmer aus Überzeugung und guter Dinge, einen positiven Schub aus der Coronakrise mitzunehmen, zeigt eine Umfrage.

So möchte beispielsweise mehr als ein Drittel der Befragten (39%) nach Ende der Pandemie noch stärker auf Modernisierung und Innovation setzen bzw. noch bessere Produkte, Leistungen und Qualität anbieten (37%). Die Hälfte gab heuer an, damit „sehr zufrieden” zu sein, während 37% „eher zufrieden”, acht Prozent „weniger zufrieden” und vier Prozent „gar nicht zufrieden” sind.

Lieber selbstständig

Alle Werte sind damit – im Rahmen der statistischen Schwankungsbreite – beinahe ident zum Vorjahr ausgefallen. „Acht von zehn Befragten sind auch heute noch lieber unternehmerisch tätig, als angestellt zu sein. Eine zentrale Erkenntnis unserer Erhebung ist also, dass der Unternehmergeist hierzulande auch in Zeiten der Pandemie ungebrochen bleibt”, sagt Gerald Fleischmann, Generaldirektor der Volksbank Wien, der die Umfrage vom Österreichischen Gallup-Institut unter 1.000 Unternehmer in ganz Österreich durchführen ließ. (rk)

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