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Ernst Vejdovszky, CEO S Immo: „Werden Verkäufe mit Zukäufen und Projektentwicklungen kompensieren”.

Reinhard Krémer 01.06.2018

Das erste Viertel

S Immo und Porr zeigen mit ihren Zahlen zum ersten Quartal auf. Der Tenor: Es läuft fein.

••• Von Reinhard Krémer

WIEN. Die S Immo hat in den vergangenen beiden Jahren gewinnrealisierend Immobilienverkäufe in Höhe von insgesamt rund 700 Mio. € getätigt. Trotz der in Folge reduzierten Mieterlöse konnte das Gesamtergebnis auf dem Vorjahresniveau gehalten werden.

In den ersten drei Monaten 2018 beliefen sich daher die Gesamterlöse der S Immo auf 43,5 Mio. € (Q1 2017: 46,5 Mio.). Das EBITDA sank erwartungsgemäß von 19,5 Mio. im ersten Quartal 2017 auf 17,3 Mio. €.
Wegen der Verkäufe verringerte sich das EBIT von 27,2 Mio. € im ersten Quartal 2017 auf 24,9 Mio. €. „2018 ist für uns ein Übergangsjahr. Wir werden die getätigten Verkäufe der vergangenen Jahre mit Zukäufen und Projektentwicklungen kompensieren, aber so etwas braucht Zeit. Umso stolzer macht es mich, dass wir das Ergebnis je Aktie (es stieg von 17,63 auf 17,79 €; Anm.) trotzdem gesteigert haben”, sagt S Immo-CEO Ernst Vejdovszky.

Ergebnismarge verbessert

Auch die Porr AG ist gut in das Geschäftsjahr 2018 gestartet: Sowohl Leistung als auch Auftragsbestand erreichten erneut einen Höchstwert. Die Produktionsleistung von rund einer Mrd. € stieg deutlich, nämlich um 32,4%.

Der Auftragsbestand legte ähnlich stark zu und erreichte 6,7 Mrd. €. Trotz eines saisonal negativen EBT von minus 13 Mio. € – der Bausektor erzielt branchentypisch im ersten Quartal traditionell negative Ergebnisbeiträge – konnte die Porr die Ergebnismarge gegenüber dem Vorjahreswert verbessern. „Wir sind mit Rückenwind und vollen Auftragsbüchern ins Jahr 2018 gestartet. Jetzt gilt das Ziel ‚zusammen. wachsen'”, sagt Porr-CEO Karl-Heinz Strauss.

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