WIEN. Trotz fehlender Entspannung im Nahen Osten hat sich die Konjunkturstimmung in Österreich auch im August leicht verbessert. „Der UniCredit Bank Austria Konjunkturindikator stieg im August auf minus 0,7 Punkte und erreichte damit erneut den höchsten Stand seit Beginn des US-Angriffs auf den Iran und der Blockade der Straße von Hormus“, sagt UniCredit Bank Austria Chefökonom Stefan Bruckbauer und ergänzt: „Bei Industrie, Bau, Verbrauchern und im Export setzte sich die Stimmungsverbesserung, wenn auch verhalten, fort. Die gestiegenen Inflationserwartungen ließen jedoch die Stimmung im Dienstleistungssektor wieder etwas sinken.“
Verbessertes Klima
Trotz der Belastungen durch den Krieg im Iran hat sich das Konjunkturklima seit Jahresbeginn in Industrie, Bau, bei Verbrauchern und im Export verbessert. Lediglich im Dienstleistungssektor fiel die Einschätzung der wirtschaftlichen Lage im August deutlich schwächer aus als zu Jahresbeginn. „Erneut hat sich die Stimmung in der heimischen Industrie, aber auch am Bau, aufgehellt. Die entsprechenden Indikatoren erreichten wieder Werte wie 2023 und liegen damit deutlich höher als 2025, die Stimmung der Verbraucher zumindest leicht über 2025. Lediglich der Dienstleistungssektor bleibt deutlich pessimistischer als letztes Jahr, belastet durch die Unsicherheit bei der Kostenentwicklung“, erläutert Bruckbauer.
Obwohl die Stimmung der Konsumenten weiterhin im langjährigen Vergleich unterdurchschnittlich ist und damit im pessimistischen Bereich liegt, hat sie doch am stärksten zur Verbesserung des Konjunkturindikators im August beigetragen. Gleichzeitig ist die Stimmung im Dienstleistungssektor, obwohl diese ebenfalls unterdurchschnittlich und im August gegenüber Juli sogar leicht gesunken ist, derzeit wieder deutlich besser als zu Beginn des Sommers.
CISO of the Year 2026
CIS Certification & Information Security Services GmbH vergab im Rahmen ihrer jährlichen Fachveranstaltung, dem CIS Compliance Summit, den begehrten Branchenaward „CISO of the Year