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Kampf den langsamen Ladezeiten © panthermedia.net/ratchanida thippayos

Wie sieht Ihre mobile Performance aus?

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Wie sieht Ihre mobile Performance aus?

Redaktion 15.05.2018

Kampf den langsamen Ladezeiten

MMA Austria, iab austria und Google Austria präsentieren Studie.

WIEN. Gemeinsam mit der MMA Austria (Mobile Marketing Association Austria) sowie dem iab austria (interactive advertising bureau austria) präsentierte Google Austria eine aktuelle Studie zum „Mobile Page Speed“ heimischer Unternehmen. Mithilfe des sogenannten TestMySite-Mobile Speed-Tools hat Google Austria die Websites der relevantesten Player in drei Wirtschaftssegmenten – Handel/Retail, Reisen/Tourismus und Finanzdienstleistungen – auf ihre mobile Performance hin überprüft und die jeweiligen Ladezeiten auf mobilen Devices erhoben. Die sich aus dieser Untersuchung ergebenden Rankings zeigen auf, welche mobilen Websites bereits mit für den User erfreulichen Ladezeiten beeindrucken, und bei welchen Websites es hinsichtlich der mobilen Ladezeiten noch Aufholbedarf gibt.

Warum MMA Austria und iab austria die „Mobile Page Speed“-Erhebung von Google Austria begrüßen, erklären die Präsidenten der beiden Interessensgemeinschaften folgendermaßen: „Die MMA Austria untersucht seit einigen Jahren im Rahmen des Mobile Communications Report unter anderem die Unzufriedenheitsfaktoren beim Websurfen mit dem Smartphone. Nicht optimierte mobile Seiten sind bei den Endkonsumenten jedes Jahr eines der Top-Ärgernisse. Als MMA Austria können wir daher eine Art ,Positive Listing‘ wie die ,Mobile Page Speed‘-Erhebung von Google nur begrüßen“, meint Andreas Martin, Präsident der MMA Austria und Geschäftsführer der Mediaagentur media.at. André Eckert, Präsident des iab austria und Geschäftsführer von austria.com/plus, betont: „Der iab austria begrüßt Aktivitäten wie die ,Mobile Page Speed‘-Erhebung, da sie den digitalen Markt in Österreich nachhaltig beleben. Dank der Accelerated Mobile Pages-Initiative (AMP) von Google können Publisher ihren Content wesentlich schneller auf mobilen Endgeräten darstellen und somit die Absprungrate deutlich reduzieren. Die mobile User Experience wird hierbei verbessert, und für Publisher werden mehr vermarktbare Pageviews generiert. Zusätzlich verbessert sich das Search Ranking, was sich wiederum positiv auf die Auffindbarkeit auswirkt.“

Dauert der Ladevorgang mehr als drei Sekunden, wird es kritisch!
„53 Prozent der Nutzer brechen den Ladevorgang einer mobilen Webseite ab, wenn dieser länger als drei Sekunden dauert“, betonte Matthias Zacek, Industry Head Google Austria, im Rahmen der Präsentation der „Mobile Speed Rankings“: „Unsere Auswertung zur Ladegeschwindigkeit von Websites auf mobilen Geräten in Österreich in den Branchen Handel/Retail, Reisen/Tourismus und Finanzdienstleistungen zeigt, dass einige führende Unternehmen die Wichtigkeit von schnellen mobilen Webseiten bereits erkannt haben.“ Aber, so Zacek: „Der Großteil der heimischen Unternehmen hat hinsichtlich der Ladezeit der eigenen Website auf mobilen Endgeräten noch deutlich Beschleunigungspotenzial. Der Handel (durchschnittliche Ladezeit mobiler Websites neun Sekunden), der Tourismus (ø Ladezeit 7,4 Sekunden) und die Finanzdienstleister (ø Ladezeit 8,1 Sekunden) liegen noch weiter hinter der Nutzerwartung von höchstens drei Sekunden zurück.“

Google-Manager Matthias Zacek hatte aber noch weitere spannende Fakten zum Themenfeld „Mobile Page Speed“ parat: 1.) Die Absprungrate von Besuchern mobiler Websites steigt um 123% bei der Zunahme der Website-Ladezeit von einer auf zehn Sekunden; 2.) 79% der Onlinekäufer, die mit einer mobilen Website unzufrieden sind, sagen, dass sie in Zukunft höchstwahrscheinlich nicht mehr auf der gleichen Website einkaufen werden; 3.) Mobile-Kriterien werden für das Google-Suchmaschinen-Ranking immer bedeutender (Stichwort: Mobile first!). (red)

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