INDUSTRIAL TECHNOLOGY
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Die Fertigstellung des Hauses der Digitalisierung ist für das zweite Quartal 2023 vorgesehen.

Redaktion 23.10.2020

Das Haus der ­Digitalisierung

Der moderne Neubau in Tulln gehört zu den fünf innovativsten Projekten in Europa.

TULLN. Mit RegioStars-Preisen zeichnet die Europäische Kommission die innovativsten Projekte aus. Verliehen werden die RegioStars Awards an EU-finanzierte Konzepte, die neue Ansätze in der regionalen Entwicklung hervorbringen und ihre Exzellenz unter Beweis stellen.

Digitale Knotenpunkte

In der Kategorie „Industrieller Wandel für ein intelligentes Europa” hat es das „Haus der Digitalisierung” in die Endausscheidung geschafft. Aus mehr als 200 eingereichten Projekten wurde dieses Programm schließlich unter die Top-Fünf gereiht.

Das Haus der Digitalisierung ist eine Initiative des Landes, die im Zuge der Erstellung der NÖ Digitalisierungsstrategie 2017 entstanden ist. In einem ersten Schritt wurden digitale Knoten­punkte in St. Pölten, Krems, Wieselburg, Tulln, Klosterneuburg und Wiener Neustadt ent­wickelt, die sowohl untereinander, als auch mit bestehenden Netzwerken eng verbunden sind.
Im zweiten Schritt wurde gemeinsam mit niederösterreichischen Partnern das „Virtuelle Haus” der Digitalisierung realisiert. Auf www.virtuelleshaus.at werden zahlreiche Services zum Thema Digitalisierung angeboten.
Darüber hinaus geht es u.a. um die Fragen, wie man Datensicherheit gewährleisten kann und auf welche Art digitale Plattformen und Interdisziplina­rität neue Wege der Kreativität eröffnen.
Im dritten und finalen Schritt wird zurzeit in Tulln das reale Haus der Digitalisierung verwirklicht. Mit einem Investitionsvolumen von 33,5 Mio. € entsteht auf dem Gelände des Campus Tulln auf rund 4.200 m² Fläche ein moderner Neubau, der Büros für Mieter, Räume für Start-ups und Gründer, ­einen Showroom, einen Infopoint, eine Außenstelle der Fachhochschule Wiener Neustadt sowie Gastronomieeinrichtungen vereint. (pj)

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