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ÖAMTC feiert Rekord bei Mitglieder- und Schutzbriefinhabern © ÖAMTC

ÖAMTC-Präsident Gottfried Wanitschek (li.) und ÖAMTC-Direktor Oliver Schmerold.

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ÖAMTC-Präsident Gottfried Wanitschek (li.) und ÖAMTC-Direktor Oliver Schmerold.

Redaktion 13.06.2019

ÖAMTC feiert Rekord bei Mitglieder- und Schutzbriefinhabern

Auf der 72. Generalversammlung des Mobilitätsclubs wurden Statutenänderungen beschlossen; zudem folgt Renate Hilber auf Michael Pistauer als Vizepräsidentin im Verbandspräsidium.

WIEN. Auf 2,2 Mio. Mitglieder mit 1,5 Mio. Schutzbriefen ist der ÖAMTC im Jahr 2018 weiter gewachsen. Damit konnte der Mobilitätsclub seinen Delegierten bei der 72. Generalversammlung, die vor wenigen Tagen unter dem Vorsitz von Präsident Gottfried Wanitschek im ÖAMTC-Mobilitätszentrum in Wien stattfand, eine erfreuliche Jahresbilanz präsentieren.

Zu Veranstaltungsbeginn gehörte die Bühne Michael Pistauer: Als langjähriger Präsident des ÖAMTC Salzburg war Pistauer auch Mitglied des ÖAMTC-Verbandspräsidiums und trat nun nach mehr als 18 Jahren als Vizepräsident ab. „In fast zwei Jahrzehnten im ÖAMTC-Verbandspräsidium hat Michael Pistauer die aktuelle österreichweite Organisationsstruktur des Mobilitätsclubs mitgestaltet. Als Vorsitzender des Finanz- & Prüfungsausschusses hat er relevante Beschlüsse des Verbandspräsidiums vorbereitet. Darüber hinaus zeichnete er für eine klare Kompetenzabgrenzung zwischen der hauptamtlichen Leitung und einer ehrenamtlichen Aufsicht und Kontrolle verantwortlich und setzte sich für die Einrichtung von Compliance- und Risikomanagement im ÖAMTC ein“, würdigte der Präsident den Finanzfachmann. Für seine herausragenden Leistungen erhielt Pistauer das „Goldene Ehrenzeichen mit Brillanten“, die höchste Auszeichnung des ÖAMTC. Zur Nachfolgerin wurde Renate Hilber, die designierte Präsidentin des ÖAMTC Salzburg, als neue Vizepräsidentin ins ÖAMTC-Verbandspräsidium gewählt.

Bei der 72. Generalversammlung wurden auch die Vorschläge des Verbandspräsidiums zu Änderungen der ÖAMTC-Statuten angenommen. Neu ist damit das Gendern des gesamten Textes mit ausgeschriebenen Formulierungen. Weiters wurden aktuelle rechtliche und fachliche Neuerungen eingearbeitet. Darüber hinaus wurde die Funktionsperiode des Abschlussprüfers des Vereins von bisher drei Jahren auf eines gekürzt. Angenommen wurden auch redaktionelle Änderungen zur besseren Verständlichkeit.

Nach dem Motto „Vielfältige Herausforderungen brauchen vielfältige Antworten“ dominierte im Jahr 2018 das Thema Vielfalt die Arbeit des Mobilitätsclubs, und zwar auf sehr unterschiedliche Art und Weise: „Die individuellen Bedürfnisse von mehr als 2,2 Millionen Mitgliedern erfordern unterschiedliche Lösungen. Wir wollen die Zukunft aktiv mitgestalten, damit Mobilität weiter leistbar bleibt und Spaß macht. Dafür brauchen wir die besten Köpfe und ein klares Bekenntnis zu einer Unternehmenskultur der Vielfalt“, betonte ÖAMTC-Direktor Oliver Schmerold.

Der ÖAMTC betreibt österreichweit 113 Stützpunkte, acht Fahrtechnikzentren und 16 Notarzthubschrauber-Standorte. Im Jahr 2018 verzeichnete die mobile Pannenhilfe fast 700.000 Einsätze, die Schutzbrief-Nothilfe half mehr als 60.000 Menschen in Notsituationen im In- und Ausland, mehr als 18.400-mal starteten Christophorus-Notarzthubschrauber, um Menschenleben zu retten. Etwa 118.000 Teilnehmer absolvierten ein Training in den Fahrtechnikzentren. (jz)

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