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ÖAMTC: Jahr der Jubiläen in der Pannenhilfe © ÖAMTC
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Redaktion 21.10.2019

ÖAMTC: Jahr der Jubiläen in der Pannenhilfe

Die Geburtsstunde - vor 65 Jahren.

WIEN. Wir schreiben das Jahr 1954: Nachdem ein Wiener Fischhändler mit seinem Kraftrad mitsamt seiner kostbaren Lieferung liegen geblieben war, geht er zu Fuß in die ÖAMTC-Garagenbox in der Einsiedlergasse im 5. Wiener Gemeindebezirk. Die Sonne sticht, die Zeit drängt, da nimmt der damalige Chef der Technischen Dienste, Gerhard Seidel, sein Privatfahrzeug und fährt zum Ort des Geschehens. Er kann das Motorrad wieder flottmachen und die Fische vor dem Verderben bewahren.

Wie die Gelben Engel zu ihrem Namen kamen
Aus einem Zufall wird die Idee der "Hilfe, die zum Mitglied auf die Straße hinauskommt" geboren. Die offizielle Geburtsstunde der mobilen Pannenhilfe schlägt dann am 18. Oktober 1954: Pannenfahrer – beladen mit wenig Werkzeug, jedoch mit viel technischem Wissen – fahren täglich und bei Wind und Wetter von 8 bis 17:30 Uhr aus. Ihre Maschinen und Seitenwagen vom Typ Puch 250 SG und Puch 250 SGA sind hell chromgelb, was ihnen bald die Bezeichnung "Gelbe Engel" einbringt.

Ununterbrochen im Einsatz
Vor genau 50 Jahren wird der Service weiter professionalisiert, rücken die "Gelben Engel" doch seither von 0 bis 24 Uhr aus. In und um Wien wird den Mitgliedern seit 1969 also rund um die geholfen. Das bedeutet rasche Hilfe für Mitglieder seit umgerechnet mehr als 2.600 Wochen oder fast 18.500 Tagen. Damals im Einsatz: der Puch 500. Der verhältnismäßig kleine Pannenwagen verfügt übrigens noch heute über eine Fahrerlaubnis. Heute verfügt die Pannenhilfe über 111 Einsatzfahrzeuge, die Wien und die unmittelbare Umgebung betreuen.  (red)

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