Energie AG: Geschäftsjahr geprägt durch Energiemärkte© Energie AG/honorarfreie Verwendung/Mathias Lauringer
CFO Andreas Kolar, CEO Leonhard Schitter, COO Stefan Stallinger
INDUSTRIAL TECHNOLOGY Redaktion 20.12.2023

Energie AG: Geschäftsjahr geprägt durch Energiemärkte

Das Geschäftsjahr 2022/23 war bei der Energie AG Oberösterreich einerseits durch volatile Energiemärkte und Unsicherheiten in der Energiepolitik geprägt.

WIEN. Auf der anderen Seite wurde intensiv am Projekt Ebensee gearbeitet: Der Baubeschluss für dieses Pumpspeicherkraftwerk am Ende des Geschäftsjahres setzte hier ein Highlight. Ebensee wird mit veranschlagten Kosten von rund € 450,0 Mio. die größte Einzelinvestition in der Geschichte der Energie AG sein.

Weiters wurde das konzernweite Strategie- und Organisationsprojekt LOOP gestartet, mit dem Ziel der Dekarbonisierung und der Beschleunigung des Ausbaus erneuerbarer Energie.

Die Energie AG Oberösterreich erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2022/23 Umsatzerlöse in Höhe von € 4.251,1 Mio. (Vorjahr: € 3.993,7 Mio.).

Das EBIT erhöhte sich im Berichtszeitraum um 45,1 % auf € 218,5 Mio. (Vorjahr: € 150,6 Mio.). Für den EBIT-Anstieg verantwortlich waren die sehr guten Erträge aus eigenen Wasserkraftwerken und Bezugsrechten, die sich im Vorjahresvergleich doppelt auswirkten. Hintergrund: Das Ergebnis des Vorjahres war negativ davon beeinflusst, dass aufgrund der ungünstigen Wasserführung die nicht produzierten, aber benötigten Strommengen zu sehr hohen Preisen am Markt eingekauft werden mussten. Hingegen konnte im Geschäftsjahr 2022/23 ein überdurchschnittlich hohes Ergebnis aus den eigenen Wasserkraftwerken und Bezugsrechten erzielt werden.

Energie AG weiterhin verlässliche Partnerin für die Kund
Die Preise für Bestandskund in den Bereichen Strom und Gas mussten im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund der außerordentlichen Marktlage nach Jahren der Preisgarantie angepasst werden. Die Preiserhöhung war zur Abdeckung der gestiegenen Bezugskosten notwendig geworden.

Nachdem die Rechtskonformität der auf Basis einer neuen Rechtslage durchgeführten Preiserhöhungen für Strom bei vielen Unternehmen aus der Branche in Frage gestellt wurde, einigte sich die Energie AG mit Interessenvertretungen auf eine rasche, kundenfreundliche und praktikable Lösung, um einen langen Rechtsstreit zu vermeiden und um die Versorgungssicherheit aufrechtzuerhalten: Stromkund erhielten, gestaffelt nach Verbrauch, im Sommer 2023 eine Einmalzahlung von bis zu 100 €o.

Die mit 2. Jänner 2023 durchgeführte Preiserhöhung bei den Strom- und Gastarifen wurde in den darauffolgenden Monaten für einzelne Zielgruppen begleitet bzw. abgefedert. Mit speziellen Maßnahmenpaketen wurde den Belastungen zielgerichtet entgegengewirkt. Ein Fokus richtete sich speziell auf Kund mit Wärmepumpen, Nachtspeicherheizungen und geringem Haushaltseinkommen.

Dank der vorausschauenden und langfristigen Beschaffungsstrategie konnte die Energie AG die Strompreise für Bestandskund mit 1. Juni 2023 wieder senken. Auch für Gaskund bis zu einem Verbrauch von 400.000 kWh/Jahr wurde es günstiger: Sie profitieren seit Juni 2023 bis Mai 2024 von einem Rabatt auf Standardprodukte. Ermöglicht wurde dies durch eine sichere Versorgungslage und einen relativ milden Winter 2022/23.

Strategieprojekt LOOP
Um den sich verändernden Rahmenbedingungen, wie etwa der volatilen Marktsituation, der Klimakrise und dem demografischen Wandel proaktiv zu begegnen, wurde im März 2023 in der Energie AG ein konzernweites Strategie- und Organisationsprojekt gestartet.

„Das interne Strategieprojekt LOOP stellt eine richtungsweisende, strategische Neuausrichtung der Energie AG dar. Ziel ist es, den gesamten Lifecycle des Unternehmens zu dekarbonisieren – von der Erzeugung über die Verteilung bis hin zur Verwertung. Ein zentraler Aspekt ist der Ausbau der erneuerbaren Energieerzeugung, mit dem Fokus auf Photovoltaik, Windenergie und Wasserkraft, aber auch die Nutzung von Biomasse, Geothermie sowie industrieller Abwärme für eine nachhaltige Wärmeversorgung. Ein besonderer Fokus liegt auf der Förderung von Innovation, um die Energie AG weiterzuentwickeln und zu stärken“, betont Energie AG-CEO Leonhard Schitter.

Zu Ende des Geschäftsjahres 2022/23 wurde mit der Umsetzung der abgeleiteten strategischen Maßnahmen aus der ersten Phase von LOOP begonnen.

Bis 2035 wird die Energie AG die erneuerbare Stromerzeugung um insgesamt 1.200 GWh/Jahr erhöhen und so die Treibhausgasemissionen erheblich reduzieren.

Eine wesentliche Rolle dabei spielt die Errichtung des Pumpspeicherkraftwerks in Ebensee, das zur Versorgungs- und Netzsicherheit beitragen wird. Die Nutzung von Biomasse, Geothermie und industrieller Abwärme für eine nachhaltige Wärmeversorgung unterstützt ebenfalls die Dekarbonisierungsstrategie. Parallel dazu werden auch Aktivitäten im Bereich grüner Wasserstoff gestartet, um die Energie AG auch in diesem Handlungsfeld zukunftsfit zu machen.

Diversität und Chancengleichheit im Zentrum
Der Personalstand im Konzern ist auch im abgelaufenen Geschäftsjahr wieder leicht gestiegen und lag bei 4.651 Mitarbeiter (FTE im Jahresdurchschnitt), die in Österreich und weiteren Ländern für die Energie AG tätig waren (Vorjahr: 4.606 Mitarbeiter).

Es wurden bedeutende Schritte unternommen, um Innovation im Konzern zu fördern und eine offenere und vielfältigere Unternehmenskultur zu schaffen. Ein zentrales Element war die Gründung des „DiversiTeams“, einer Projektgruppe, die sich mit Themen wie inklusiver Führung, Kulturwandel, Barrierefreiheit, Regionalität, Frauenförderung und Kommunikation beschäftigt. Zusätzlich gab es das eLearning Format „Diversity-Basics“, welches von mehr als 1.000 Mitarbeiter erfolgreich abgeschlossen wurde.

Die Anzahl an Stipendien für Frauen in technischen Berufen wurde verdoppelt, um die Geschlechtergerechtigkeit zu fördern. Außerdem legt die Energie AG großen Wert auf eine respektvolle und wertschätzende Unternehmenskultur, die Innovation und neue Ideen fördert. Die Förderung von Geschlechter- und Chancengleichheit soll gewährleisten, dass sich jede:r respektiert und eingebunden fühlt.

Weiterhin wurden und werden durch die zielgerichtete Lehrlingsausbildung nicht nur Spezialist für die Konzernbereiche gewonnen, sondern auch gesellschaftspolitisch wichtige Signale für Diversität gesetzt.

Die eigene Lehrlingsausbildung ist auch ein wichtiger Wettbewerbsvorteil der Energie AG. Seit 1943 wurden im Konzern bereits 1.571 Lehrlinge erfolgreich zu Spitzenfachkräften ausgebildet. Rund die Hälfte davon ist heute noch im Unternehmen tätig. Erstmalig wurden im September 2023 auch Lehrlinge für den Beruf IT-Systemtechnik aufgenommen.

Klarer Kurs in Richtung Forschung, Entwicklung und Innovation
Die Energie AG verfolgt im gesamten Konzern einen klaren Kurs in Richtung Forschung, Entwicklung und Innovation. Das Ziel ist, sich bestmöglich auf kommende Herausforderungen vorzubereiten und eine kontinuierliche Weiterentwicklung zu ermöglichen. Zentral sind hier die €opäischen und österreichischen Zielsetzungen zur Eindämmung des Klimawandels.

Die Energie AG engagiert sich auch proaktiv bei aktuellen Forschungsthemen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren das unter anderem Projekte zur systematischen Analyse des zukünftigen dekarbonisierten Energiesystems und zu den Auswirkungen der steigenden Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen auf die Netzinfrastruktur. Weitere Schwerpunkte lagen auf Wasserstoff, erneuerbaren Wärmesystemen und IT Security. Außerdem wird Wert auf die Entwicklung und Innovation im Bereich Digitalisierung und Automatisierung gelegt.

In einer Zeit, in der die Dringlichkeit der Dekarbonisierung und der Transformation der Energiesysteme zunimmt, vernetzt sich die Energie AG mit Kooperationspartnern aus Wissenschaft und Wirtschaft. Dieser Wissensaustausch bildet die Grundlage für die erfolgreiche Forschung und Entwicklung innovativer Lösungen, die eine nachhaltige und verantwortungsbewusste Energiezukunft ermöglichen.

Gutes Konzernergebnis ist die Basis für nachhaltige Investitionen
Das operative Konzernergebnis (EBIT) erhöhte sich um 45,1 % auf € 218,5 Mio. (Vorjahr: € 150,6 Mio.).
Verantwortlich für dieses Konzernergebnis sind unter anderem die gestiegene Wasserführung und damit verbunden höhere Erzeugungsmengen bei Wasserkraft und bei Bezugsrechten. Positiv wirkten sich auch die im Geschäftsjahr vorgenommenen Preisanpassungen und die Bewirtschaftung des Stromportfolios aus. Außerdem wurden im Bereich Netz die Netznutzungsentgelte durch die Regulierungsbehörde angehoben. Positive Einflüsse kamen auch aus dem Segment Tschechien. Preisanhebungen, günstigere Beschaffungspreise für Strom und Gas in Tschechien und Effizienzmaßnahmen hatten in diesem Bereich einen positiven Einfluss.

Das gute Ergebnis der Energie AG ist die Basis für Investitionen in die nachhaltige Zukunft. Nachhaltigkeit und Klimaschutz werden in den kommenden Jahren und Jahrzehnten Politik, Wirtschaft und die Gesellschaft im Allgemeinen prägen.

„Wir stehen am Anfang einer beispiellosen Transformation des Energiesystems von historischem Ausmaß. Die Umstellung erfordert dabei massive Investitionen in den nächsten Jahrzehnten. Auch in der Energie AG stehen große Ausbauprogramme an, damit wir unsere Verantwortung entsprechend wahrnehmen und einen Beitrag zu dieser Transformation leisten können. Kernbereiche in diesem Investitionsplan sind Projekte zur Verstärkung der erneuerbaren Energieerzeugung, zur Errichtung von Speicherkapazitäten und – Hand in Hand - dem notwendigen Ausbau der Stromnetze“, sagt Energie AG-CFO Andreas Kolar.

Ein großer Schritt in diese nachhaltige Zukunft – und auch im Strategieprojekt LOOP verankert – ist die Errichtung des Pumpspeicherkraftwerks Ebensee, das mit rund EUR 450,0 Mio. die größte Einzelinvestition in der Geschichte der Energie AG darstellt.

Bei der Finanzierung baut die Energie AG einerseits auf die Innenfinanzierungskraft des Konzerns, andererseits wird die Investitionssumme über Fremdmittel finanziert. Hier kommt die ausgezeichnete Bonität des Energie AG Konzerns ins Spiel, die sich auch in dem hervorragenden A-Rating von S&P Global widerspiegelt. Damit verfügt die Energie AG über einen sehr guten Marktzugang bei österreichischen und auch internationalen Finanzierungspartnern.

Nachhaltigkeitsgrad im Fokus der Kapitalgeber
Aber nicht nur die finanzwirtschaftliche Stabilität ist ein Erfolgsfaktor für die Zukunft – immer stärker rückt auch der Nachhaltigkeitsgrad von Projekten und Unternehmen in den Fokus von Kapitalgebern. Nachhaltigkeit bezieht sich dabei auf die Frage, ob eine ökonomische Aktivität einen substanziellen positiven Beitrag zur Erreichung von Nachhaltigkeitszielen leistet. Die Investitionsprogramme der Energie AG sind geradezu prädestiniert, in diesem Zusammenhang Anerkennung und auch finanzielle Unterstützung zu erhalten.

Entsprechend der Richtlinie 2014/95/EU der Europäischen Union (EU) zur Angabe nichtfinanzieller und die Diversität betreffender Informationen (NFI-Richtlinie) und ihrer Umsetzung gemäß des österreichischen Nachhaltigkeits- und Diversitätsverbesserungs-gesetzes (NaDiVeG 2017) veröffentlicht der Energie AG-Konzern seit dem Geschäftsjahr 2017/2018 die geforderten Informationen in einem eigenständigen Bericht über nichtfinanzielle Informationen (NFI-Bericht).

Als Grundlage für die nichtfinanzielle Berichterstattung dienen derzeit die Standards der „Global Reporting Initiative“ (GRI).

Während im Geschäftsjahr 2021/22 lediglich die Taxonomiefähigkeit der definierten Wirtschaftsaktivitäten für die beiden Umweltziele „Klimaschutz“ und „Anpassung an den Klimawandel“ berichtet wurden, werden im aktuellen Bericht für Umsatz, CapEx und OpEx die jeweiligen Anteile der taxonomiefähigen und der taxonomiekonformen Wirtschaftsaktivitäten dargestellt.

Nachhaltigkeit wird als strategisches Element der Geschäftstätigkeiten eines Unternehmens gewertet.
Die Nachhaltigkeitsberichterstattung wird mit der Finanzberichterstattung gleichgestellt.

Netze als Basis für die erneuerbare Energiezukunft
Die Situation auf dem Energiemarkt hatte kurzfristig auch auf die Netzentgelte einen wesentlichen Einfluss: Über die Tarife muss auch jener Strom finanziert werden, der für den Betrieb des Stromnetzes erforderlich ist und zugekauft wird. Auch hier machten sich die sprunghaft gestiegenen Energiepreise bemerkbar, was zu einer Tariferhöhung zwischen 35,8 % und
72,6 % geführt hat. Ein Großteil dieser Erhöhung wurde durch einen staatlichen Zuschuss abgefedert.

Das Ergebnis im Segment Netz betrug im Geschäftsjahr 2022/23 EUR 31,9 Mio., was einem Rückgang um 29,6 % entspricht. Gründe für diesen Rückgang sind unter anderem rückläufige transportierte Mengen bei Strom und Gas, höhere Netzverlustkosten und vorgelagerte Netzkosten.

Energienetze sind ein zentraler Baustein für die Energiezukunft. Das betrifft sowohl die sichere Versorgung mit elektrischer Energie, aber auch die Versorgung mit erneuerbaren Gasen wie Biogas oder Wasserstoff. Ein leistungsfähiges Stromnetz macht eine erneuerbare Energiezukunft erst möglich und ist daher auch ein wesentlicher Bestandteil des konzernweiten Strategie- und Organisationsprojekts LOOP.

Herausfordernde Situation bei Photovoltaik-Anlagen
Das Kalenderjahr 2023 war gekennzeichnet von einer sehr hohen Anzahl von Netzanschlussansuchen bei dezentralen Stromerzeugungsanlagen, konkret bei Photovoltaik-Anlagen. Die erforderlichen Netzkapazitäten konnten nicht überall zu 100 % bereitgestellt werden, sondern müssen durch zusätzliche Netzbaumaßnahmen erst geschaffen werden. Die installierte Leistung bei Photovoltaik beträgt rund 1.014 MW (Vorjahr: 589 MW) bei rund 61.700 angeschlossenen Anlagen (Vorjahr: 39.300 Anlagen).

Meilenstein: Baubeschluss für das Pumpspeicherkraftwerk Ebensee
Langfristprognosen zeigen den Bedarf an zusätzlichen Speicherkapazitäten und in diesem Umfeld auch wirtschaftliches Potenzial. Daher wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr der Bau des Pumpspeicherkraftwerks Ebensee beschlossen.

„In einem Energiesystem, das zunehmend auf stark fluktuierender dezentraler Erzeugung basiert, müssen wir als Energie AG in vielen Bereichen neue Wege einschlagen. Um untertägige Schwankungen auszugleichen und auch saisonale Abweichungen von erneuerbarer Erzeugung zum Verbrauch zu kompensieren, setzen wir auf verschiedene Speichertechnologien wie Pumpspeicherkraftwerke oder grünen Wasserstoff. Digitale Technologien helfen uns dabei, die Energiewende in unsere Prozesse zu integrieren – angefangen von der PV-Anschlussbeurteilung über Services zur Kundeninteraktion bis hin zur flächendeckenden Datenanalyse“, sagt Energie AG-COO Stefan Stallinger.

Pumpspeicherkraftwerke sind in der Lage große Mengen an Energie zu speichern und zu einem späteren Zeitpunkt wieder bereitzustellen. Das Projekt in Ebensee ist als Kavernenkraftwerk am Fuß des Großen Sonnsteins mit einer drehzahlvariablen Francis-Turbine geplant. Als Oberwasserspeicher ist im Rumitzgraben ein ca. 60 Meter hoher Naturschüttdamm vorgesehen. Als Unterwasserspeicher dient der Traunsee. Das Wasser wird in Zeiten überschüssiger Stromproduktion über eine Kaverne, in der sich eine reversible Pumpturbine befindet, rund 500 Meter nach oben gepumpt. Bei Energiebedarf wird das Wasser nach unten geleitet und der Speicherinhalt als Energie abgerufen.

Der Speicherinhalt von 1,32 Millionen Kubikmetern ermöglicht eine Betriebszeit zur Stromerzeugung von zehn Volllaststunden. Die eingesetzte Turbine kann im Turbinenbetrieb eine Leistung von bis zu 170 Megawatt erbringen.

Ausblick
Im aktuellen Geschäftsjahr 2023/24 wird die Entwicklung der Energiepreise von externen Expert:innen als deutlich stabiler als in den letzten beiden Jahren beurteilt. Gründe dafür sind eine erfolgte Diversifizierung der Gaslieferquellen, hohe Gasspeicherfüllstände in Österreich und Europa und eine reduzierte Nachfrage. Unsicherheitsfaktoren sind weiterhin die Entwicklungen in den politischen Krisenregionen (Ukraine und Naher Osten) und die Wirtschaftsentwicklung.

Im Oktober 2023 erfolgte der Baustart des Pumpspeicherkraftwerks Ebensee. Die reine Bauzeit beträgt rund vier Jahre. Der Probebetrieb dieses zukunftsweisenden Kraftwerks ist für Ende 2027 geplant. Im Geschäftsjahr 2023/24 liegt außerdem ein wichtiger Schwerpunkt auf der Ausbauoffensive der Windkraft in Oberösterreich. Das Projekt Windpark Kobernaußerwald wird in den Gemeinden Munderfing, Schalchen, Maria Schmolln, Lengau und St. Johann am Walde weiter vorangetrieben.

Ebenfalls im Fokus steht im Geschäftsjahr 2023/24 die strategische Entwicklung des Konzerns im Zuge des konzernweiten Strategie- und Organisationsprojektes LOOP. Neben dem Ausbau erneuerbarer Energiequellen richtet sich die Aufmerksamkeit auf zukunftsorientierte Technologien und nachhaltige Produkte und Dienstleistungen. Alle Leistungen werden an den Bedürfnissen der Kund:innen ausgerichtet. Die Themen Digitalisierung und Innovation bleiben als weitere strategische Ziele aufrecht.

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