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Müller Glas Studie: Österreicher sind Einkocher © Müller Glas

Andreas Dornhackl, Geschäftsführer Müller Glas.

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Andreas Dornhackl, Geschäftsführer Müller Glas.

Redaktion 06.05.2021

Müller Glas Studie: Österreicher sind Einkocher

71,9% rühren zumindest einmal jährlich den Kochlöffel für Marmelade & Co.

GÖTTLESBRUNN. Österreicher schätzen Eingelegtes und Eingekochtes. So das Ergebnis der repräsentativen Umfrage  von Müller Glas „Einkochen und einlegen: in oder out?“ Als Einrexer betätigen sich 71,9% der Befragten zumindest einmal jährlich.

„Signifikante Unterschiede beim Selbermachen von Marmelade und Co. zwischen den Geschlechtern oder bei den Altersgruppen sind nicht festzumachen“, erklärt Müller Glas- Geschäftsführer Andreas Dornhackl. Als Österreichs führender Komplettanbieter für Gläser, Flaschen und Verpackungen steht Müller Glas (www.muellerglas.at) mit dem Motto "Verpackung für Selbstgemachtes" seit mehr als 30 Jahren für Top-Qualität und Service. Insgesamt wurden für die repräsentative Studie 1.000 Personen im März 2021 auf Basis des Marketagent Online Access Panel befragt.

Selbstgemachtes schmeckt besser
Generell wird Eingerextes sehr positiv bewertet. So geben 91,6% der Österreicher an, dass sie sich freuen, wenn sie Eingelegtes geschenkt bekommen. Ebenfalls hoch ist das Image vom Selbstgemachtem: 85,3% schmeckt Selbstgemachtes schlicht und einfach besser, während vergleichbare gekaufte Fertig-Varianten nur von 2,8% ein besserer Geschmack zugeordnet wird. 11,9% der Befragten befinden Selbstgemachtes und Fertigvarianten als gleich gut. Bevorzugt haltbar gemacht durch Einkochen / Einlegen werden Obst (82,1%) und Gemüse (72,7%).

Solo, mit Partner oder mit Familie
Die Mehrzahl der Einkocher/Einleger (48,1%) arbeitet in der Küche solo. In dieser Gruppe finden sich 63,0% Frauen in der Küche, aber nur 32,1% der Männer hängen sich die Kochschürze um. Gemeinsam in trauter Zweisamkeit wird das Einrexen von 38,4% praktiziert; 22,8% bei den Frauen, aber 55,2% der Männer. Mit ihrer Mutter rexen 17,4% der Befragten ein und mit den Kindern 13,2%.

Wer mit wem einrext
„Die Studie macht sichtbar, dass Einkochen / Einlegen oft ein Partnererlebnis ist“, sagt Dornhackl. „Dies zeigt auch, dass bei der Frage nach ‚bekannten Personen, die einkochen / einlegen‘ 35,3% die Mutter als Testimonial für das Einrexen angeben, gefolgt von Freunden (29,4%). Oftmals Beispielsgeber sind auch die Großmütter bei 17,1% bzw. zu 14,9% die Schwiegermütter der Befragten.  

Gelebte Familientradition
Wie vieles beim Kochen, wird die Inspiration zum Einkochen / Einlegen in Österreich familiär weitergegeben. In Zahlen: 57,3% sagen, dass Einkochen eine Familientradition ist. 32,5% holen sich Inspiration von Freunden. Wichtigste Informationsquellen wiederum sind das Internet (39,7%), Kochbücher (35,4%), YouTube (33,5%), Freunde (31,6%) sowie die (Schwieger-)Mutter 30,1%.

Einkochen / Einlegen hat Zukunft
Die Frage „Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie zukünftig (weiterhin) Lebensmittel selbst einkochen/einlegen oder Säfte durch Einkochen selbst herstellen?“ bejahen 38,1% mit „sehr wahrscheinlich“ und 21% mit „eher wahrscheinlich“. Verneint wird diese Frage von 23,1%. „Vielleicht, weiß noch nicht genau“ sagen 17,8%. Auffallend ist der Anstieg der Einrexer ab dem 60sten Lebensjahr bei jenen die „sehr wahrscheinlich“ nannten mit 60,7%.

Boomer sind Einkoch- / Einlege-Fans in der Gruppe, die "sehr wahrscheinlich" einkocht / -legt
Motivierend für das Kochlöffelschwingen sind die Faktoren „mehr Zeit haben“ (33,0%), gefolgt von „eigenen Garten/Zugang zu Obstbäumen“ (28,4%), die „Hilfe durch jemand“ (27,1%) und „zuverlässige Anleitung“ (19,3%). Auffallend: In der Altersgruppe 14–29 Jahre wünschen sich 45,7% mehr Zeit zum Einkochen. „Offensichtlich ist der Wunsch das Rexglas zu füllen, bei den Jüngeren vorhanden – letztlich fehlt schlicht die Zeit dafür“, sagt Dornhackl. „Zum Vergleich: Bei den Seniorinnen und Senioren zwischen 60 und 75 Jahre ist Zeit kaum ein Motivationsgrund (10,8 Prozent).“

Einrexen ist nicht altmodisch
Für die Befragten sind Einrexer Familienmenschen (95,1%), Frauen (93,1%), vom Land (91,8%), mit Kindern (91,0%) und Gartenbesitzer (90,4%). Bei der Zuordnung von Eigenschaften von Einrexern steht an erster Stelle, dass sie eher „selbstgemachtes Essen schätzen“ (69,1%), sich „Zeit für das Kochen nehmen“ (49,9%) und „nachhaltig handeln“ 41,8%. Attribute wie „altmodisch“, „heikel / wählerisch beim Essen“ und „wollen im Trend sein“, werden diesen Personen sehr selten zugeordnet.

Selbsteinschätzung Einkocher vs. Nicht-Einkocher
Generell ist festzustellen, dass sich unter den Einrexern mehr Befragte finden, „die Freude am Kochen haben“ als bei jenen, die nicht einkochen (68,7% zu 32,4%). Dies gilt ebenfalls für alle anderen Fragen der persönlichen Selbsteinschätzung, wie der Weitergabe der kulinarischen Familientradition (56,7% zu 21,7%) bis zur Unabhängigkeit gegenüber Lebensmittelkonzernen (47,1% zu 22,1%). „Alles in allem kann gesagt werden, dass das Werteprofil jener rund 72 Prozent in der Bevölkerung, die einkochen anders ausgeformt ist, als jener, die nicht einkochen“, fasst es Dornhackl zusammen.

Werteunterschied zwischen Einkochern und Nicht-Einkochern
Klare Unterschiede zwischen Einkochern und Nicht-Einkochern finden sich auch beim Stellenwert der Regionalität (54,4% zu 45,6%), bei der Wichtigkeit der Herkunft (41,9% zu 32,7%), Saisonalität (40,9% zu 28,5%) sowie beim Umweltschutz (14,2% zu 9,3%).

Von der eigenen Scholle
Die wesentlichen Quellen für das Einkochen / Einlegen ist die eigene Ernte (68,7% davon 56,4% in der Stadt und 77,9% am Land), gefolgt vom Marktstand (43,1%), dem Bio-Bauernhof bzw. Hofladen (31,2%). Der Supermarkt wird von 30,5% der Befragten (Stadt 39,1%, Land 24, 0%) als Bezugsquelle von Lebensmitteln genannt.  

In der Saison wird eingerext
Nachvollziehbar ist, dass Obst, Gemüse und Früchte in der jeweiligen Saison konserviert werden (65,1%). Am Land wird diese Tradition häufiger gelebt (71,6%) als in der Stadt (56,4%). Obst- und Gemüseüberschüsse zu Hause werden von 36,4% konservierend weiterverarbeitet. Rund ein Viertel der Befragten wollen mit Eingelegtem jemanden Freude bereiten, und 20,9% der Befragten wollen sich mit Vorräten für Notfälle rüsten. Deutlich und nachvollziehbar ist, dass der saisonbedingte Schwerpunkt der Do-it-Yourself-Aktivitäten in den Monaten Juni bis September stattfindet.

Situationen, in denen eingerext wird
Covid-19 verändert Ernährungsgewohnheiten. Die Pandemie hat bei 57,6% der Befragten das Ernährungsverhalten geändert. So kochen seitdem rund 30% häufiger selbst. 29,9% kochen seit der Corona-Krise öfter selbst. (red)

Aktuelles über Müller Glas:
https://www.muellerglas.at/blog.html und https://www.muellerglas.at/blog/facebookpostings.html

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