WIEN. Mit 1. Oktober tritt in Österreich die neue Paketsteuer in Kraft. Für Online-Händler bringt sie zusätzliche Kosten und administrativen Aufwand – unmittelbar vor Black Friday und dem Weihnachtsgeschäft. Der Online-Marktplatz shöpping.at der Österreichischen Post ist davon nach aktueller Rechtslage nicht betroffen und soll dem Handel damit eine paketsteuerfreie Vertriebsalternative bieten.
Peter Umundum, Generaldirektor-Stellvertreter, Vorstand für Paket & Logistik, Österreichische Post AG: „Die neue Paketsteuer stellt den heimischen Handel unmittelbar vor dem Weihnachtsgeschäft vor zusätzliche Herausforderungen. Als Österreichische Post wollen wir heimische Händlerinnen nicht nur bei der Zustellung, sondern entlang der gesamten E-Commerce-Wertschöpfungskette unterstützen. Mit shöpping.at bieten wir ihnen eine starke österreichische Plattform, über die sie ihre Produkte paketsteuerfrei verkaufen und neue Kundinnen erreichen können.“
Hintergrund ist die gesetzlich vorgesehene Umsatzgrenze: Da der über shöpping.at generierte Handelsumsatz im Vorjahr unter 100 Millionen Euro lag, fällt für Bestellungen über den Marktplatz derzeit keine Paketsteuer an. Nach aktueller Prognose wird shöpping.at auch im kommenden Jahr unter dieser Grenze bleiben.
Einstieg vor Black Friday und Weihnachten
Margit Waldau, Leiterin von shöpping.at: „Mit dem Start der Paketsteuer wird shöpping.at für den österreichischen Online-Handel noch attraktiver. Wir rechnen deshalb mit einer steigenden Nachfrage von Händlerinnen und Händlern, die eine paketsteuerfreie Vertriebsalternative suchen. Wer sich jetzt anmeldet, kann noch rechtzeitig vor dem Black Friday und dem Weihnachtsgeschäft starten und sich eine etablierte Plattform ohne Fixkosten, mit Zugang zu rund einer Million Kundinnen und der Logistikinfrastruktur der Österreichischen Post sichern.“
Als Starthilfe bietet shöpping.at neuen Händlern eine Aktion: Wer sich bis 31. Oktober registriert und auf die Paketsteuer verweist, zahlt bis Jahresende keine Provision auf verkaufte Produkte.
Neue Händler können damit noch vor der Hochsaison auf shöpping.at aufgenommen werden und ihre Produkte über den österreichischen Marktplatz anbieten. Nach Angaben der Post können sie dabei zusätzliche Abgaben vermeiden und ihre Preise stabil halten.
Seit der Gründung 2017 durch die Österreichische Post hat sich shöpping.at nach eigenen Angaben zum größten österreichischen Online-Marktplatz entwickelt. Das Sortiment umfasst mehr als drei Millionen Produkte. Rund eine Million Kunden nutzen die Plattform. (red)