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Tchibo zeigt, wie Reduce, Re-Use, Recycle & Co. gehen © Tchibo
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Redaktion 31.03.2021

Tchibo zeigt, wie Reduce, Re-Use, Recycle & Co. gehen

Die nachhaltige Geschäftstätigkeit wird fortlaufend erweitert und durch Partnerschaften mit wichtigen Umweltinitiativen wie etwa RepaNet vertieft.

WIEN. Seit 14 Jahren ist der Nachhaltigkeitsgedanke fest in der Unternehmens-DNA von Tchibo verankert. Ob bei Kaffee oder im Non Food-Bereich, bei Tchibo hat man es sich zur Aufgabe gemacht, entlang der gesamten Produktionskette ressourcenschonend sowie achtsam gegenüber Mensch und Natur zu agieren.

Reduce – den eigenen Konsum reduzieren
Einen großen Meilenstein in Richtung Verpackungsreduktion hat Tchibo 2020 erreicht – seither verzichtet das Unternehmen bei seinen Textilien auf Kunststoffverpackungen und reduziert zudem den Kartonanteil weiter. Außerdem wurden bereits 2015 Einweg-Sackerl durch umweltfreundliche Mehrwegtaschen aus recycelten oder nachwachsenden Ressourcen ersetzt.
Auch bei Kaffee setzt Tchibo auf Mehrweg und bietet seinen Kunden die Möglichkeit, lose Kaffeebohnen in eigene Mehrwegbehältnisse befüllen zu lassen oder auch seinen eigenen To-Go-Mehrwegbecher mitzubringen, wofür es on top einen Refill-Rabatt von 20 Cent gibt.

Re-Use – Vorhandenes wiederverwenden
Der beginnende Frühling ist häufig Anlass, aufzuräumen, sich von Dingen zu trennen und auch den Kleiderschrank zu mustern. Bereits Vorhandenes kann wie auf tchibo.at/upcycling mit etwas Kreativität einen neuen Zweck finden, ganz einfach weitergeschenkt oder gespendet werden. Wer zum Beispiel Kleidung nicht mehr braucht, weil sie nicht mehr passt oder einfach nicht mehr gefällt, jedoch gut erhalten ist, spendet sie am besten an gemeinnützige Organisationen wie diejenigen aus dem RepaNet-Netzwerk.
So wird ihre Nutzungsphase verlängert und gleichzeitig ein sozialer Zweck unterstützt.

Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, wie wir sie zurzeit erleben, ist es extrem wichtig, Initiativen, die Kreislaufwirtschaft und Sozialwirtschaft zu einem großen Ganzen vereinen, besonders zu fördern. Um gemeinsam Bewusstsein für ökologisch und sozial verantwortungsvolle Kleiderverwertung zu schaffen, hat Tchibo die Partnerschaft mit RepaNet, dem Verein für Re-Use, Ressourcenschonung & Sozialwirtschaft, gestartet. Die gemeinsam initiierte Plattform www.sachspenden.at zeigt, wo und wie man in Österreich gut erhaltene Kleidung abgeben kann. Eine bewusste Kleiderspende hat einen hohen Einfluss auf die Sammelqualität von Textilien, denn am Ende muss nicht Brauchbares kostenpflichtig entsorgt werden, was die Mittel der sozialwirtschaftlichen Betriebe für soziale Projekte und Jobs für Benachteiligte schmälert. Qualitativ hochwertige Sammelware hingegen unterstützt den sozialen Zweck erheblich.

Repair – reparieren statt wegwerfen
Für eine längere Lebensdauer seiner Produkte bietet Tchibo bei vielen technischen Artikeln eine Garantieverlängerung, Reparaturservice oder auch Ersatzteilbestellungen an. Defekte Gebrauchsgegenstände müssen noch lange nicht im Müll landen. In sogenannten Repair Cafés1 kann man sich an ehrenamtliche Helfer wenden, die ihr Reparaturwissen im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe weitergeben, gemeinsam mit den Besuchern reparieren und damit Lust aufs Selbermachen vermitteln. Reparaturkultur wieder als Teil der Alltagskultur etablieren – darauf zielt auch das Kooperationsprojekt „Let’sFIXit“2 von RepaNet, Die Umweltberatung und dem Österreichischen Ökologie-Institut ab, in dem Unterrichtsmodule für 10- bis 14-jährige Schüler rund um Reparatur entwickelt wurden.

Recycle – Ressourcen sinnvoll verwerten
Beim Recycling sind wir am Ende des Produktlebenszyklus angekommen. Deswegen achtet Tchibo bereits bei der Produktgenese auf die Recyclingfähigkeit von Artikeln und deren Verpackungen; aktuell sind 97% der Verpackungen recyclingfähig. Um neue Ressourcen zu schonen, werden bei Textilien auch recycelte Materialien eingesetzt: PET-Flaschen werden zu Polyesterfasern verarbeitet, während Fischernetze und andere Nylonabfälle in regeneriertes Econyl-Nylon umgewandelt werden. Aus diesen entsteht trendige Sportmode oder regenfeste Kleidung für Kinder und Erwachsene.

Dass die sonst energieintensiven Recyclingprozesse ganz im Gegenteil eine Energiequelle sein können, zeigt Tchibo mit seinem maßgeschneiderten Recyclingprozess von Kaffeekapseln. Beim Recycling der Cafissimo-Kapseln und Qbo-Würfeln wird aus dem Kaffeesatz Biogas gewonnen: Eine recycelte Kaffeekapsel enthält noch so viel Energie, wie für die Zubereitung der nächsten Tasse Kaffee erforderlich ist, stellte die Universität Innsbruck fest. Das Kunststoffgranulat wird zu neuen Produkten verarbeitet; auf diesem Weg bleiben Ressourcen länger im Kreislauf. (red)

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