AUTOMOTIVE BUSINESS
E-Stern „made in France“ © Mercedes Benz

Daimler-Chef Dieter Zetsche und der französische Präsident Emmanuel Macron besprachen im Élysée-Palast die 500 Mio. Euro-Investition ins Werk Hambach.

© Mercedes Benz

Daimler-Chef Dieter Zetsche und der französische Präsident Emmanuel Macron besprachen im Élysée-Palast die 500 Mio. Euro-Investition ins Werk Hambach.

Redaktion 24.05.2018

E-Stern „made in France“

Investition von rund 500 Millionen Euro: Mercedes-Benz produziert Elektrofahrzeug im Werk Hambach in Frankreich.

STUTTGART/HAMBACH/PARIS. Mercedes-Benz erweitert seine Kapazitäten für Elektrofahrzeuge in Europa. Im Werk Hambach soll schon bald ein kompakter Stromer unter der neuen Produkt- und Technologiemarke EQ vom Band laufen. „Wir haben vor 20 Jahren mit der Einweihung des smart Werks in Hambach ein beispielhaftes deutsch-französisches Projekt gestartet. Jetzt gehen wir den nächsten Schritt und bringen erstmals in unserer über 100-jährigen Geschichte die Produktion von Mercedes-Benz nach Frankreich“, sagte Daimlers Vorstandsvorsitzender Dieter Zetsche nach einem Treffen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron im Élysée-Palast in Paris.

„Mit dem kompakten EQ-Modell aus Hambach setzen wir unsere Elektro-Offensive fort“, so Zetsche weiter. Ziel sei es, bis 2022 mehr als zehn Elektro-Pkw-Modelle auf den Markt zu bringen – in allen Segmenten von smart bis zum großen SUV. Das Unternehmen geht davon aus, dass in 2025 der Anteil der Elektromodelle am Gesamtabsatz von Mercedes zwischen 15 und 25% liegen wird. Ab 2020 wird die Marke smart daher in Europa und den USA nur noch Elektrofahrzeuge anbieten – und damit die erste Automobilmarke der Welt, die von Verbrennungsmotoren komplett auf elektrische Antriebe umsteigt.

„Wir wollen die langjährige Erfahrung des Standorts Hambach beim Bau von Elektrofahrzeugen nutzen und das Werk für die Produktion eines elektrischen Mercedes-Benz fit machen. Insgesamt investieren wir in das Werk Hambach und in das Produkt rund 500 Millionen Euro“, ergänzt smart-Chefin Annette Winkler. Aktuell laufen dort mit dem smart EQ fortwo coupé und dem smart EQ fortwo cabrio zwei Elektro-Fahrzeuge vom Band. (jz)

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