FRIEDRICHSHAFEN. Mit einem beachtlichen Rahmenprogramm bereitet sich die 30. Fakuma, internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung, auf ein fulminantes Branchenfest vor. Von Montag, 12. Oktober, bis Freitag, 16. Oktober 2026, treffen sich Aussteller und Fachbesucher der kunststoffverarbeitenden Industrie zu einem facettenreichen und lebendigen Herbst-Event in Friedrichshafen. Rund 1.600 Aussteller aus 40 Nationen zeigen die gesamte Bandbreite der Kunststoffverarbeitung. Zum Jubiläum vergibt der Messeveranstalter P. E. Schall erstmals den Fakuma Innovation Award und die neu geschaffene Paul-Eberhard-Schall-Medaille.
Die Fakuma öffnet an fünf Messetagen jeweils von 9 bis 17 Uhr ihre Tore. In zwölf Hallen präsentieren die Aussteller Technologien entlang der gesamten Kunststoffverarbeitung: von Spritzgieß-, Umform- und Extrusionstechnik über 3D-Drucktechnik, Masterbatches, Werk- und Rohstoffe bis hin zu Werkzeugen, Prozesstechnik und Recycling.
Komplette Wertschöpfungskette
Für Verarbeiter bietet die Messe damit einen Überblick über den aktuellen technologischen Stand der Branche. Christian Bonten vom Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart bezeichnet die Fakuma als zentralen Branchentreffpunkt in Baden-Württemberg, der Verarbeitern Markttransparenz liefere und gleichzeitig den persönlichen Austausch mit langjährigen Wegbegleitern ermögliche. Ähnlich äußert sich Magnus Orth, Leiter Technikum und Materialentwicklung beim Hochleistungspolymer-Spezialisten igus: Die Messe fungiere als Impulsgeber für zukünftige Entwicklungen und strategische Ausrichtungen der Betriebe.
Infos zu Tickets, Anreise, etc. unter fakuma-messe.de