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Der neue Coca-Cola Podcast #miteinanddaheim - Teil 2 © EHM

Martin Distl und Phillip Pertl.

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Martin Distl und Phillip Pertl.

Redaktion 16.04.2020

Der neue Coca-Cola Podcast #miteinanddaheim - Teil 2

Die Geschichten und Interviewpartner.

WIEN. Von heute auf morgen einen Podcast starten? „Machen wir“, dachte sich Philipp Bodzenta, Director Public Affairs & Communications von Coca-Cola am Wochenende vor den – von der Regierung beschlossenen – Ausgangsbeschränkungen und brachte damit den Stein ins Rollen. Wir holten zwei der Protagonisten von #miteinanderdaheim vor das Mikrofon. Projektleiter Martin Distl von mStudio (GroupM) und der Podcasthost und Moderator Philipp Pertl im Gespräch mit "medianet".

„Ich habe dann am Montag (Anm: 16. März 2020) begonnen, herumzutelefonieren. Das Angenehme war, dass ich die Interviews direkt am Handy machen konnte. Da musste natürlich die Qualität stimmen. Interessanterweise war die Audioqualität bei normalen Anrufen schlechter als bei Anrufen auf WhatsApp. Da war auch der Geduldsfaden der Interviewpartner gefragt, die generell sehr unterschiedlich waren. Leo Hillinger habe ich in Südafrika erreicht. Er war dort gerade für die Weinlese und hat auf seinen Rückflug gewartet, um sich in Österreich dann in Quarantäne zu begeben“, sagt Pertl. „Eine Herausforderung war auf jeden Fall, die Interviewpartner in einer so schwierigen Zeit für unseren Podcast zu gewinnen. Zum Beispiel Wolfgang Konrad, der gerade seine Herzensangelegenheit, den Wien Marathon, nicht durchführen konnte und sehr unter Druck gestanden ist. Das war auch im Podcast dann zu spüren“, erinnert sich Philipp Pertl. „Besonders in den ersten Wochen war es nicht leicht, mit den Interviewpartnern eine halbe Stunde über positive Aspekte zu sprechen, weil auch keiner wusste wie es weitergeht. Die Schwester von David Alaba, Rose May Alaba, die gerade ihren neuen Song vorstellen wollte ist nun in ihrer Karriere ein Stück weit gebremst. Ich habe auch gemerkt, dass bei den Menschen, die jetzt alle zu Hause bleiben ganz viel Power übrig ist“, erzählt Pertl.

Ein Element des Podcasts #miteinand ist das gemeinsame Singen. „Anfangs habe ich mir gedacht: ‚Was ich soll da jetzt mit jedem singen?‘ Ich bin musikalisch, aber es ist doch etwas anderes die Prominenten davon zu überzeugen, gemeinsam ein Lied zu singen. Noch dazu wurde das dann mit Zeitverzögerung aufgenommen. Das heißt ,ich musste hier viel Zeit und Ideenreichtum hineinbringen, um daraus für den Podcast dann ein Lied zu machen“, sagt Pertl.

„Das Spannende ist auch diese ganze Thematik, weil du musst in einem ersten Schritt Personen finden und diese davon überzeugen bei einem Podcast von Coca-Cola gratis mitzumachen. Dabei ging es auch nicht um eine werbliche Sache sondern wirklich um den Inhalt“, sagt Distl. „Für viele der Interviewpartner ging es nicht um das zu Hause bleiben allein, sondern auch um ihre Schicksale und Existenzen im beruflichen Kontext. Zum Beispiel bei Daniel Serafin der wenige Stunden vor Aufnahme des Podcasts seine Festspiele absagen musste oder Martin Bresowich, Inhaber einer großen Eventagentur, dessen Veranstaltungen momentan mehr oder weniger auf 0 heruntergefahren wurden“, so Distl weiter. „Oder Didi Tunkel“, setzt Pertl fort. „Der natürlich darum besorgt ist, ob die ganzen Maturareisen stattfinden. Momentan sieht es so aus, als ob sie nicht stattfinden können. Das ist ein Zurückschleudern auf Null“, so Pertl.

„Aber das Spannendste ist, dass alle in dieser Situation miteinand mitgemacht haben und gesagt haben: ‚Ja, lass uns das gemeinsam machen‘. Und wir haben sehr positives Feedback bekommen“, sagt Distl. „Absolut“, stimmt Pertl zu. „Was diese Podcast-Serie besonders macht ist diese absolute Vielfalt – die fängt mit Wetterexpertin Christa Kummer, über Schauspielerin Christina Sprenger zu Schauspieler und Autor Rudi Rubinek. Spannend war auch das Interview mit Werner Kerschbaum von Roten Kreuz. Er hat zu mir gesagt, dass er nicht singen, aber Klarinette spielen kann. Dann hat er die Klarinette geholt, hat kurz geübt und dann I am from Austria gespielt“, sagt Pertl abschließend. (red)

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