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Die Kabarett-Ampel steht auf Grün: Homeschooling im Wintersemester © Moni Fellner

Andreas Ferner

© Moni Fellner

Andreas Ferner

Redaktion 08.09.2020

Die Kabarett-Ampel steht auf Grün: Homeschooling im Wintersemester

Sonntagabend feierte Kabarettist Andreas Ferner mit der Homeschooling-Edition seines Programms „Chill amal, Fessor“ im Wiener Orpheum fulminante Premiere.

WIEN. Die Covid-19-Ampel steht in Wien auf Gelb, die Infektionszahlen steigen im dreistelligen Bereich – und trotzdem vergeht dem lustigsten Lehrer des Landes das Lachen nicht. Abseits seines Brotberufs als Lehrer hat Andreas Ferner auch leicht lachen. Zumindest auf den Bühnen des Landes verbreitet er ab sofort wieder gute Laune mit seinem Programm „Chill amal, Fessor“, das es in diesem Herbst in der brüllend-komischen Homeschooling-Edition gibt.

Inspiration aus dem Shutdown
Einige Eltern waren in den letzten Monaten von Videokonferenzen entschuldigt, weil sie den Streit mit dem Nachwuchs um das Notebook verloren haben. Darauf lief allerdings nicht das Programm „Homeschooling live“ aus dem leeren Klassenzimmer, sondern „Fortnite“, wo die Kids erstaunliche Fortschritte machten. Etwas einfacher hatte es so mancher Turnlehrer, der Links zum letzten Champions-League-Spiel des FC Barcelona als Hausaufgabe verschickte und sich gelassen ins virtuelle Lehrerkammerl zurückzog.
Selbst gestaltete der lustigste Lehrer des Landes seinen eigenen „Ferner-Unterricht“ und hat sich in das WhatsApp-Terrain seiner Schüler vorgewagt, wo das Match leider 1:0 für TikTok ausging. Kein Wunder: Mit 30-sekündigen Erklärvideos überstrapazierte er die Aufmerksamkeitsspanne der Instagram-Generation deutlich.

„Die technische Überlegenheit der Schülerinnen und Schüler war beeindruckend: Sie haben sehr schnell herausgefunden, wie sie mich stummschalten können“, scherzt Ferner. Für die nächste Homeschooling-Zeit ist er bereits bestens vorbereitet: „Das Upgrade des Notebooks auf Windows 98 ist fast abgeschlossen und im Kühlschrank ist ausreichend Bier“.

Umso glücklicher ist Ferner nun, auf die Kabarettbühnen des Landes zurückzukehren, wo das Publikum bis zum letzten Applaus sitzenbleibt und freiwillig das Smartphone ausschaltet. Zum ersten großen Bühnenauftritt nach dem Shutdown gratulierten im Wiener Orpheum unter anderem Schauspieler Hubert Wolf, Kabarett-Kollegin Nadja Maleh, Schauspieler Martin Oberhauser, TV-Sternchen Kathi Steininger und Komödiant Manfred Distel.

Termine des neuen Programms „Chill amal, Fessor“
13. September 2020, 20:00 Uhr, Wien, Kulisse
18. September 2020, 20:000 Uhr, Ried im Traunkreis, GTech
20. September 2020, 20:00 Uhr, Wien, Aera
21. September 2020, 20.00 Uhr, Wien, Aera
26. September 2020, 19:30 Uhr, Linz, Kulturzentrum Hof
1. Oktober 2020, 20:00 Uhr, Weiden am See, Das Fritz
3. Oktober 2020, 20:00 Uhr, Mödling, Bühne Mayer
4. Oktober 2020, 20:00 Uhr, Wien, Aera
11. Oktober 2020, 20:00 Uhr, Wien, Kulisse
12. Oktober 2020, 20:00 Uhr, Wien, Orpheum
17. Oktober 2020, 20:00 Uhr, Kärnten, Radenthein
23. Oktober 2020, 20:00 Uhr, Oberwaltersdorf, Event- und Kulturcenter Bettfedernfabrik
6. November 2020, 20:00 Uhr, NÖ, Schwarzenbach
9. November 2020, 20:00 Uhr, Wien, Aera
18. November 2020, 20:00 Uhr, Wien, Haus des Meeres
20. November 2020, 20:00 Uhr, Krumbach, Sport und Kulturzentrum
22. November 2020, 20:00 Uhr, Wien, Aera
23. November 2020, 20:00 Uhr, St. Pölten, VAZ
30. November 2020, 20:00 Uhr, Wien, Aera
13. Dezember 2020, 20:00 Uhr, Wien, Aera
14. Dezember 2020, 20:00 Uhr, Wien, Aera

Tickets sind auf https://www.oeticket.com und https://www.andreasFerner.at erhältlich.

Über Andreas Ferner
Der Kabarettist Andreas Ferner (46) ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. 2010 wurde er mit dem „Großen Niederösterreichischen Kabarett- und Comedy-Preis" ausgezeichnet. Sein pädagogisches und bildungspolitisches Insiderwissen erwirbt er sich als HAK-Lehrer für kaufmännische Fächer in Wien. 2012 wurde er von der Wiener Gesellschaft für Bildungspolitik und Schulmanagement zum „Lehrer des Jahres" gewählt. Ferner stellte seine schauspielerische Vielseitigkeit bereits durch zahlreiche Bühnen- und Fernsehauftritte in Österreich und Deutschland („Kabarett im Turm“, „Schlawiner“, „WDR Funkhaus“, „Soko Donau“ oder „Soko Kitzbühel“) unter Beweis. 2013 startete er mit dem Soloprogramm „Schule, Oida!" so richtig durch. Mit seinem Programm „BildungsFerner“ ist der begeisterte Fußballer in die Oberstufe der österreichischen Kabarettisten aufgestiegen. (red)

Weitere Informationen auf https://www.andreasFerner.at

 

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