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Digitalisierung und Diversität © FH Kärnten

Susanne Dungs, Studiengangsleiterin Disability & Diversity Studies an der FH Kärnten

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Susanne Dungs, Studiengangsleiterin Disability & Diversity Studies an der FH Kärnten

Redaktion 10.02.2022

Digitalisierung und Diversität

Neuer Masterstudiengang „Disability, Diversity & Digitalisierung“ startet im Frühjahr 2022.

KLAGENFURT. Das Masterstudium „Disability, Diversity & Digitalisierung“, kurz DDD, beschäftigt sich mit der umfassenden Digitalisierung der Gesellschaft und zeigt Chancen und Herausforderungen der alltäglichen Verwendung von digitalen Medien und Technologien auf. Chancen liegen im Einsatz digitaler Assistenzsysteme und ihrem Beitrag zur gesellschaftlichen Inklusion, Gefahren liegen im Entstehen neuer Zugangshürden. Der berufsbegleitende Masterstudiengang „Disability, Diversity & Digitalisierung“ startet im Sommersemester 2022 an der FH Kärnten auf dem Campus Klagenfurt.

Die Digitalisierung und ihre vielfältigen Einsatzbereiche verändern nicht nur unsere Arbeitswelt, der alltägliche Umgang mit digitalen Geräten hält in all unsere Lebensbereiche Einzug. Im neuen Masterstudiengang „Disability, Diversity & Digitalisierung (DDD)“ wird der Frage nachgegangen, wie der soziale Sektor den Prozess der digitalen Transformation aktiv im Sinne einer menschenfreundlichen Technikentwicklung mitgestalten kann und wie die Teilhabe und Chancengleichheit aller gesichert werden können.

Digitalisierung benötigt Verständnis von Diversität
Der innovative und berufsbegleitende Studiengang mit Start im Sommersemester 2022 reagiert damit in seiner Interdisziplinarität und Praxisbezogenheit auf diese gesellschaftlichen Herausforderungen und bereitet die Studierenden auf unterschiedliche digitale Arbeitsfelder vor. Die Einsatzbereiche der Absolventen des Studiengangs sind sehr vielfältig. In einer digitalisierten und inklusiven Arbeitswelt sind Chancen, aber auch Risiken für Menschen mit Behinderungen oder Benachteiligungen vorhanden. „Konzepte für inklusive digitale Arbeit in Organisationen und Unternehmen zu entwickeln, ist ein Schwerpunkt im Masterstudium“, erklärt Susanne Dungs, Studiengangsleiterin Disability & Diversity Studies an der FH Kärnten, die künftig auch für den Masterstudiengang DDD verantwortlich zeichnet.

Digitalisierung und Diversität hängen auch eng zusammen mit Möglichkeiten der Unterstützung durch Technologien im Alltag wie soziale Robotik, assistive Technologien und Care IT. IT-unterstützte Wohnformen wie Smart Homes, die Mensch und Technik miteinander verzahnen, bringen Herausforderungen mit sich, die einer Beratung in Fragen der Inklusion bedürfen. „Es geht darum, die Vielfalt der Digitalisierung sinnvoll zu nutzen. Neue Technologien, Automatisierung, soziale Robotik, aber auch Phänomene des Cybermobbings erfordern wissenschaftliche Kenntnisse zur Umsetzung von Chancengleichheit und Antidiskriminierung im Bereich von Diversität“, ist Susanne Dungs überzeugt.

Berufsbegleitende Organisation und vielfaltige Karriere-Wahlmöglichkeiten
Das viersemestrige berufsbegleitende Masterstudium kann im Anschluss an das Bachelorstudium Disability & Diversity Studies und sozial- oder gesundheitswissenschaftliche Bachelorstudiengänge wie z.B. Soziale Arbeit, Inklusive Education, Sozial- und Integrationspädagogik oder Gesundheits- und Pflegemanagement, studiert werden. Aufgrund des Technikanteils von 25% ist es aber auch für Absolventen aus technischen Studiengängen sehr gut geeignet. Ein Anteil von 75-80% an Fern- bzw. Onlinelehre ermöglicht es, Berufstätigkeit und Familienaufgaben, etc. mit dem Studium gut zu vereinbaren und spricht Interessenten überregional an. „Disability, Diversity & Digitalisierung (DDD)“ wird auf dem Campus Klagenfurt/Primoschgasse der FH Kärnten angeboten.

Karrieremöglichkeiten finden sich u.a. als Disability/Diversity Manager, Technikberater bei der barrierefreien Entwicklung von Produkten (digitale Assistenz-Systeme, soziale Robotik etc.), als Behindertenvertretung oder Fachkraft für Inklusion in wirtschaftlichen Unternehmen und sozialen Einrichtungen wie Kindertagesstätten, Schulen, Behinderten- und Alteneinrichtungen. (red)

 

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