MARKETING & MEDIA
Einreichphase zum iab webAD startet © leisure communications

Die Juryvorsitzenden Sabine Auer-Germann (Mindshare) und Peter Rathmayr (ad-vocacy.consulting).

© leisure communications

Die Juryvorsitzenden Sabine Auer-Germann (Mindshare) und Peter Rathmayr (ad-vocacy.consulting).

Redaktion 17.07.2020

Einreichphase zum iab webAD startet

Dieses Jahr mit zahlreichen Neuerungen.

WIEN. Ab Montag, den 20. Juli können wieder die besten digitalen Kampagnen des Landes zum iab webAD eingereicht werden – unter geänderten Rahmenbedingungen. Denn im 18. Jahr seines Bestehens ändert sich beim iab webAD nicht nur aufgrund der COVID-19-Pandemie einiges. Die Juryvorsitzenden Sabine Auer-Germann (Mindshare) und Peter Rathmayr (ad-vocacy.consulting) haben die Kategorien umfassend modernisiert und erweitert.

Eine große Neuerung ist die Tatsache, dass die Unterscheidung zwischen Media- und Kreativagenturen fällt, denn diese mache aus Sicht der Juryvorsitzenden keinen Sinn mehr. „Das Ende der Trennung zwischen Kreativ- und Mediakategorien entspricht der Marktsituation. Die Grenzen sind fließend und es geht um das beste Ergebnis. Der Gesamterfolg einer Kampagne ist entscheidend. Das bildet der iab webAD heuer sehr klar ab“, sagt Rathmayr.

Stattdessen sind die insgesamt 17 Kategorien nun in die Bereiche „Craft“, „Campaign Efficiency“ und „Special“ gegliedert. Damit gibt es in diesem Jahr insgesamt 17 Kategorien, wovon in 14 jeweils Gold, Silber und Bronze verliehen werden. Das „Nachwuchstalent des Jahres“ wird in den Kategorien Media und Kreation ausgezeichnet, die beste Gesamtleistung des Jahres wird neuerdings mit einem Platin-Award ausgezeichnet, der die bisherigen „Best-in-Show“-Auszeichungen ablöst. Die deutlich geringere Anzahl an Kategorien soll den Einreichprozess erleichtern und die Auszeichungen transparenter machen, wodurch man auch auf das diesbezügliche Feedback aus der Branche während der letzten Jahre reagiert.

Zum iab webAD eingereicht werden kann heuer in folgenden Kategorien:

▪ Craft: Beste Website, App & eCommerce
▪ Craft: Beste Display & Mobile Ad
▪ Craft: Beste Video Ad
▪ Craft: Beste Digital Extension (Digital Out-of-Home, Adressable TV, Digital Audio)
▪ Campaign Efficiency: Beste digitale Kampagne
▪ Campaign Efficiency: Beste ROI-Performance-Kampagne
▪ Campaign Efficiency: Beste Data-Driven-Kampagne
▪ Campaign Efficiency: Beste Online-2-Offline-Kampagne
▪ Campaign Efficiency: Beste internationale Kampagne
▪ Campaign Efficiency: Beste Social-Media-Strategie
▪ Campaign Efficiency: Beste B2B-Kampagne
▪ Campaign Efficiency: Beste Corporate-Responsibility-Kampagne
▪ Special: Beste Tech und Innovation
▪ Special: Bestes Digitalmarketing für Start-ups
▪ Special: Nachwuchstalent des Jahres Media
▪ Special: Nachwuchstalent des Jahres Kreation

Kategorien am Puls der Zeit
Die 17 Kategorien wurden also inhaltlich neu gedacht und an aktuelle Marktentwicklungen angepasst. Die Effizienz von Digitalkampagnen soll dadurch in den Fokus des iab webAD gerückt werden, heißt es seitens der Veranstalter. Durch die neuen Disziplinen wolle man außerdem neue Zielgruppen ansprechen, die bisher in Österreich keine richtige Plattform für die Präsentation ihrer Arbeit hatten. Darunter fallen etwa Startups, die mit einem vergleichsweise geringen Budget anders denken müssen als traditionelle Werber, wie Rathmayr erklärt. Diese Ideen sollen beim webAD ebenso vor den Vorhang geholt werden wie die Leistung von Performanceagenturen, die ebenfalls bislang nur selten in der Öffentlichkeit standen. Als Antwort auf den Digitalisierungsschub während der letzten Wochen und Monate wurde das Spektrum außerdem um Werbeformen wie Adressable TV, Digital Out-of-Home und Digital Audio erweitert und erstmals die Kategorie „Beste Online-2-Offline-Kampagne“ ins Leben gerufen.

Auch bei den Nachwuchstalenten gibt es Änderungen, denn dieses Jahr wird der Fokus von der Kampagne auf die Person selbst gerichtet. Dazu soll ein Video eingereicht werden, das die Stärken des Nachwuchstalentes präsentiert und idealerweise auch eine Empfehlung – etwa aus dem jeweiligen Agenturmanagement – enthält. Obwohl sich dies in den letzten Jahren zum modus operandi entwickelt hat, ist ein Video für die Einreichung zu den restlichen Kategorien nicht notwendig, wie Auer-Germann und Rathmayr betonen. Eine Präsentation oder auch ein One-Pager würden völlig genügen, worauf in wirtschaftlich turbulenten Zeiten wie diesen aus Zeit- und Kostengründen vielleicht doch die ein oder andere Agentur zurückkommen wird.

Awardshow als digitales Entertainmentformat
Durch die Ungewissheit der COVID-19-Pandemie verlagert sich auch beim iab webAD die Verleihung in den digitalen Raum. Die Awardshow wird Ende November 2020 stattfinden. Die Preisträger werden mit zahlreichen attraktiven Überraschungen, die für einen unterhaltsamen Showeffekt sorgen werden, in ihren Büros und Agenturen besucht werden. Daraus entstehen kurze Videos, die zu einer rund einstündigen Online-TV-Show zusammengeschnitten werden. Sie wird als Höhepunkt des iab webAD als Webcast ausgestrahlt werden. Die Preisträger werden bis dahin geheim gehalten. Das neue Showformat biete zudem mehr Möglichkeiten, die besten Kampagnen des Landes einem breiten Publikum zugänglich zu machen und die Aufmerksamkeit auf die Leistung der Preisträger zu lenken, heißt es seitens der Veranstalter. 

Einreichbedingungen, Kosten und Fristen
Zum iab webAD Award 2020 können Arbeiten eingereicht werden, die zwischen 1. Mai 2019 und dem Ende der Einreichfrist am 31. August 2020 in Österreich produziert und publiziert beziehungsweise speziell für den österreichischen Markt konzipiert wurden. Für Einreichungen, deren Strategie prämiert wird, müssen die Werbemittel nicht in Österreich produziert worden sein. Die Strategieleistung muss allerdings in Österreich erbracht worden sein.

Ab Montag, dem 20. Juli 2020, kann in der Early-Bird-Phase zum iab webAD 2020 zum ermäßigten Preis von 100 Euro für iab-austria-Mitglieder und 150 Euro für Nichtmitglieder eingereicht werden. Am 17. August 2020 startet die reguläre Einreichphase, in der die Preise für iab-austria-Mitglieder auf 120 Euro und für Nichtmitglieder 170 Euro steigen. Sie endet am 30. September 2020. Es gibt diesmal keine Late-Bird-Phase. Ebenso ist keine Verlängerung der Einreichfrist vorgesehen. Die Einreichgebühren in der Kategorie „Nachwuchstalent des Jahres“ wurden auf 50 Euro gesenkt. Die Einreichung erfolgt über die Website des iab austria auf https://www.iab-austria.at. (red)

 

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL