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Frauennetzwerk Medien vergibt Preise an politische Journalistinnen © Katharina Schiffl

Stadt Wien Holding Chefin Sigrid Oblak übergibt Scheck an die Preisträgerin Eva Winroither

© Katharina Schiffl

Stadt Wien Holding Chefin Sigrid Oblak übergibt Scheck an die Preisträgerin Eva Winroither

Redaktion 25.01.2019

Frauennetzwerk Medien vergibt Preise an politische Journalistinnen

8. Wiener Journalistinnenpreis geht an Eva Winroither, 3. Jungjournalistinnenpreis für Noura Maan.

WIEN. Die Journalistin Eva Winroither erhielt am Donnerstagabend den Wiener Journalistinnenpreis. Der Preis ist eine Initiative des Frauennetzwerks Medien und zeichnet hervorragende journalistische Arbeit mit frauenpolitischem Fokus aus. Der diesjährige Wiener Journalistinnenpreis steht unter der Schirmherrschaft von Frau Frauenstadträtin Kathrin Gaal, Herrn Stadtrat Peter Hanke und der designierten Vizebürgermeisterin Birgit Hebein. Der mittlerweile zum dritten Mal vergebene Jungjournalistinnenpreis, den das Frauennetzwerk Medien in Kooperation mit dem Privatsender „PULS 4“ verleiht, ging an die „Standard“-Journalistin Noura Maan. „Beide Preisträgerinnen zeichnen sich durch ihr Engagement für die Sache und ihre Konsequenz in der Umsetzung aus. Sie sind Qualitätsjournalistinnen mit Vorbildunktion “, stellte Alexandra Wachter als stellv. Vorsitzende des Frauennetzwerks Medien und Moderatorin des Abends bei der Preisverleihung am 24. Jänner im Wiener Rathaus fest.

Winroither ist seit 2011 Chronikredakteurin und leitet das Leben-Ressort der Tageszeitung „Die Presse“. In der Jurybegründung heißt es: „Eva Winroither taucht in die Themen mit einem hohen Grad an Sachlichkeit, Unvoreingenommenheit und Unbefangenheit ein. Ihre tiefgründigen und fundierten Recherchen machen Hintergründe transparent und Zusammenhänge sichtbar. Sie ist mutig und hartnäckig – detailgenau und analytisch, aber auch unterhaltsam.“ Originalität, Weltoffenheit mit einer Affinität zu Frauenthemen - Winroither erfülle die drei Kriterien für den Preis hervorragend, so die Jury.

Der Jungjournalistinnenpreis ging heuer an die Journalistin Noura Maan. Die 29-Jährige ist seit fünf Jahren Außenpolitik-Redakteurin beim „Standard“ und war zuvor freie Mitarbeiterin bei der Associated Press und auch in der Auslandsredaktion des ORF tätig. „Noura Maans Geschichten sind präzise, ihre Kommentare sind analytisch und bringen Benachteiligung und Diskriminierung auf den Punkt“, begründete die Jury ihre Wahl. Die Berichterstattung von Maan steht „immer unter einem feministischen Blickpunkt“, wie sie selbst betont. Das zeigte sich etwa in ihrer pointierten Analyse des Falls Brett Kavanaugh.

Der Wiener Journalistinnenpreis ist mit 5.000 Euro dotiert. Über die Vergabe entscheidet der Vorstand des Frauennetzwerkes Medien, der als Jury fungiert. Das Preisgeld stiftete die Wien Holding, die Statuette finanzierte die Wirtschaftsagentur Wien. Das Preisgeld von 1000 Euro für den Jungjournalistinnen-Preis stiftete der Privatsender Puls 4. (red)

Über das Frauennetzwerk Medien
Das Frauennetzwerk Medien ist ein überparteilicher Verein für Journalistinnen und Frauen in Medienberufen, der 1999 in Wien gegründet wurde. Weitere Informationen www.frauennetzwerk.at

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