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Leipziger Buchmesse: Katja Gasser leitet Österreichs Gastauftritt © Stephan Sasek/buecher.at
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Redaktion 07.09.2021

Leipziger Buchmesse: Katja Gasser leitet Österreichs Gastauftritt

Die Journalistin übernimmt von Mirjam Unger, die die Funktion wegen terminlicher Kollisionen zurücklegen muss.

WIEN / LEIPZIG. Die ORF-Journalistin und Literaturexpertin Katja Gasser ist für den Auftritt von Österreich als Gastland bei der Leipziger Buchmesse 2022 und 2023 verantwortlich. Sie übernimmt die künstlerische Leitung von Regisseurin und Drehbuchautorin Mirjam Unger, die aufgrund terminlicher Kollisionen mit Filmprojekten durch die Ausweitung des Österreich-Schwerpunkts auf 2023 ihr Engagement zurücklegen musste, teilte das Kulturstaatssekretariat am Montag, 6. September 2021, mit.

„Ausgewiesene Expertin“
"Katja Gasser ist eine ausgewiesene Expertin für österreichische Literatur und weiß als langjährige Journalistin, wie man das geschriebene Wort einem breiten Publikum zugänglich macht", wurde Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer (Grüne) zitiert. Da Gasser schon bisher im Beirat für den Gastland-Auftritt beteiligt war, sei "ein nahtloser Übergang gewährleistet". Bei Unger bedankte sich Mayer für die Konzeptarbeit.

Gasser zeigte sich erfreut über die Aufgabe: "Auch wenn die Kunst bekanntlich in niemandes Dienst steht, werde ich mich in meiner Funktion als künstlerische Leiterin des Gastlandauftritts 2023 in Leipzig sehr gern in den Dienst der österreichischen Literatur stellen. Man kann ihren Wert, auch und nicht zuletzt in gesellschaftspolitischer Hinsicht, nicht hoch genug einschätzen." Als ORF-Journalistin wird Gasser während dieser Tätigkeit beurlaubt.

Benedikt Föger, Präsident des Hauptverbands des österreichischen Buchhandels, hob die Bedeutung des Gastland-Auftritts hervor, werde dieser doch "für die gesamte österreichische Literatur- und Verlagsbranche einen wichtigen internationalen Impuls setzen". Mit Gasser als künstlerischer Leiterin sei garantiert, "dass die ganze Vielfalt des literarischen Schaffens die angemessene Aufmerksamkeit bekommen wird". (APA/red)

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