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Nach Wechsel beim profil © APA/Georg Hochmuth

Christian Rainer

© APA/Georg Hochmuth

Christian Rainer

Redaktion 15.12.2022

Nach Wechsel beim profil

Die Redaktion betont journalistische Unabhängigkeit und spricht scheidendem langjährigen Chefredakteur Christian Rainer Dank für "Widerstand gegen Interventionsversuche" aus.

WIEN. Die "profil"-Redaktion hat in einem Beitrag "in eigener Sache" die journalistische Unabhängigkeit des Nachrichtenmagazins und die Unantastbarkeit des Redaktionsstatuts betont, nachdem am Montag bekannt geworden war, dass Richard Grasl mit 1. Jänner Thomas Kralinger als Geschäftsführer ablöst. Zugleich bedankte sich die Redaktion beim scheidenden Chefredakteur Christian Rainer für seinen langen Einsatz im Interesse des "profil".

"Christian Rainer prägte dieses Magazin 25 Jahre lang als Journalist, als Blattmacher und als Führungspersönlichkeit. Vor allem garantierte Christian Rainer die redaktionelle Unabhängigkeit des 'profil' von Politik, Wirtschaft und Eigentümern", hieß es. Die Redaktion bedankte sich zudem für seinen "anhaltenden und konsequenten Widerstand gegen Interventionsversuche".

Rainer teilte seine Entscheidung, den Chefredakteursposten aus freien Stücken "zeitnahe" abzugeben, der Redaktion am Montag mit. Ob er Herausgeber bleibt, ist noch offen. Fix ist, dass Grasl mit 2023 Geschäftsführer des Nachrichtenmagazins wird. Dabei agiert er künftig in einer Doppelrolle, behält er doch seine Funktion als stv. "Kurier"-Chefredakteur. Die Mediengruppe wechselt Grasl nicht, "profil" ist seit 2019 wieder im Besitz des Kurier Medienhauses. (apa)

 

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