WIEN. Der österreichische Werbemarkt entwickelte sich im Juli 2026 weitgehend stabil. Wie die aktuelle Werbebilanz von Focus zeigt, stieg der Bruttowerbewert der Above-the-Line-Medien gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres um 1,6 Prozent. Unterschiede gab es allerdings bei der Entwicklung der einzelnen Mediengattungen.
Online wuchs am stärksten
Das stärkste Plus verzeichnete im Juli der Onlinebereich mit einem Zuwachs von 7,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch der TV-Markt entwickelte sich positiv und legte um 2,4 Prozent zu. Innerhalb des Segments stach der ORF mit einem Wachstum von 11,3 Prozent hervor.
Ebenfalls im Plus lag der Hörfunk: Die Bruttowerbewerte stiegen hier um 3,7 Prozent, wobei sowohl der ORF als auch die Privatsender Zuwächse erzielten.
Presse stabil, Außenwerbung rückläufig
Die Presse bewegte sich mit einem Plus von 0,6 Prozent nur leicht über dem Vorjahresniveau. Überdurchschnittlich entwickelten sich innerhalb dieser Mediengattung die regionalen Wochenzeitungen, die einen Zuwachs von 2,6 Prozent erreichten.
Ein anderes Bild zeigte sich bei der Außenwerbung. Das Segment verzeichnete im Juli insgesamt ein Minus von 3,2 Prozent. Digital-Out-of-Home setzte sich davon jedoch deutlich ab: DOOH wuchs um 12,3 Prozent und verzeichnete damit nach Online den stärksten prozentualen Zuwachs der genannten Bereiche. (red)