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Was hält Marketingverantwortliche davon ab, Daten zu Gold zu machen? © Allison+Partners

Heike Schubert, General Manager bei Allison+Partners

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Heike Schubert, General Manager bei Allison+Partners

Redaktion 15.01.2020

Was hält Marketingverantwortliche davon ab, Daten zu Gold zu machen?

Neue Studie von Allison+Partners zeigt: 98 Prozent der Marketingverantwortlichen glauben, dass Datensilos, Kosten und fehlende Spezialisten einer effektiven Datennutzung im Wege stehen.

MÜNCHEN. Datenbasiertes Marketing ist für Marketing-Teams von zentraler Bedeutung. Eine neue Studie der internationalen Kommunikationsagentur Allison+Partners zeigt jedoch, dass noch viele Hürden bestehen, um den größten Nutzen aus verfügbaren Daten für das Marketing zu ziehen. Dabei nutzen Marketiers Daten bereits deutlich effektiver als früher. Allison+Partners hat 500 Marketingverantwortliche in Deutschland und Großbritannien zur Datennutzung im Marketing befragt.

Die Studie hat folgende Ergebnisse geliefert
• Marketiers sind sich der Bedeutung von Daten im Marketing bewusst. Dennoch bewegen sich die meisten Marketingverantwortlichen erst an der Oberfläche dessen, was datenbasierte Ansätze und Tools leisten können. Die Mehrheit der Befragten (87%) gab an, dass die Datennutzung in ihrer Abteilung über dem Durchschnitt liegt. Weiterhin vertrauen fast alle Befragten (89%) ihren eigenen Fähigkeiten, die Daten richtig zu interpretieren. Mehr als die Hälfte der Befragten (72%) kann gut belegen, dass sich die Investitionen in leistungsfähige Tools zur Datenanalyse lohnen. Es gibt jedoch immer noch einen nicht unerheblichen Teil (20%), der noch nicht in moderne Datenanalyse-Lösungen im Marketing investiert hat.

• Als größte Hindernisse, um datenbasiertes Arbeiten weiter auszubauen, nannten die Befragten Datensilos innerhalb von Unternehmen (45%), die Kosten für Technologie und Plattformen (39%) und die Knappheit an Mitarbeitern, die die neuen Technologien beherrschen (38%).

• Der Wunsch, die bestehenden Hürden zu überwinden, ist vorhanden. Immer mehr Unternehmen investieren in Marketingsoftware-Lösungen, die mit Künstlicher Intelligenz arbeiten. Ziel ist, basierend auf fundierten Erkenntnissen die Lead Generation voranzutreiben. Sieben von zehn Marketingverantwortlichen haben bereits in KI-basierte Plattformen investiert, jeder fünfte Befragte plant dies für die nächsten zwei Jahre.

Sue Grant, Managing Director bei Allison+Partners in Großbritannien, kommentiert die Ergebnisse folgendermaßen: „Es ist bemerkenswert, dass Marketingverantwortliche bereits großes Vertrauen in ihre Fähigkeiten im Hinblick auf die Datennutzung haben. Aber unsere Studie zeigt auch eine gewisse Diskrepanz zwischen der allgemeinen Einschätzung und Detailaussagen auf. Das lässt vermuten, dass Marketingtechnologie, wie sie in vielen Unternehmen im Einsatz ist und die vor fünf Jahren ganz neu war, heute wahrscheinlich nicht mehr ihren Zweck erfüllt. Mit Blick auf die Kosten gilt es, bei Investitionen in neue Technologien oder neue Mitarbeiter genau abzuwägen, welche Informationen man benötigt.“

Heike Schubert, General Manager bei Allison+Partners in Deutschland fügt diesem hinzu: „Der Mangel an Fachkräften im Bereich des datenbasierten Marketings führt dazu, dass der Künstlichen Intelligenz hier künftig eine stärkere Bedeutung zukommen wird. Dies spiegelt sich auch in der von uns durchgeführten Studie wider: KI-basierte Analyseplattformen für das Marketing sind deutlich auf dem Vormarsch. Sie unterstützen bei der Durchsicht und Zusammenführung von Datenmaterial, übernehmen Routine-Aufgaben und zeigen so den besten Weg für die persönliche Kundenansprache auf. Noch stehen wir hier erst am Anfang. Je kostengünstiger diese Technologie in Zukunft wird, desto höher wird die Bereitschaft, in KI-basierte Datenanalyse-Tools zu investieren. Es ist essentiell, ein Team zusammenzustellen, das mit der Technologie umgehen kann und diese optimal nutzt. Nur so kann sich die Investition auszahlen.“

Die Studie von Allison+Partners wurde im Oktober 2019 in Zusammenarbeit mit der britischen Marktforschungsfirma Censuswide erstellt. An der Umfrage nahmen 250 Marketingverantwortliche aus Deutschland und 250 Marketingverantwortliche aus Großbritannien von Unternehmen mit einem jährlichen Umsatz von über 50 Millionen US-Dollar teil. Für weitere Informationen dazu, wie man die genannten Herausforderungen meistert und eine effektive Datenstrategie entwickelt, können Sie den Report hier herunterladen. (red)

Über Allison+Partners
Allison+Partners ist eine globale Marketing- und Kommunikationsagentur, die der New Yorker Holding-Firma MDC Partners gehört. Innovationen und Kreativität zeichnen die Arbeiten der Agentur aus. Allison+Partners wurde vom Holmes Report im Jahr 2018 als “Best Agency to Work For” ausgezeichnet. Darüber hinaus erhielt die Agentur weitere Auszeichnungen: PR Week’s 2018 “Best Place to Work”, The Holmes Report’s 2017 “Digital Agency of the Year”, The Holmes Report’s 2016 “Asia Pacific Corporate Consultancy of the Year”, PRWeek’s 2015 “Midsize Agency of the Year”, In2 SABRE’s 2015 “Most Innovative Agency”. Allison+Partners hat weltweit 30 Büros und ist in diesen auf fünf Geschäftsfeldern tätig: Consumer Marketing, Corporate Communications, Gesundheitskommunikation, Public Affairs und Technologie. Der Bereich All Told, der Dienstleistungen in den Bereichen Research und Studien, Content-Produktion, Erstellung von Creativmitteln, Social Media und Erfolgsmessung in sich vereint, umspannt alle Geschäftsbereiche und bietet Kunden ein integriertes Storytelling. In Deutschland ist Allison+Partners mit Büros in München und Berlin vertreten.

Weitere Informationen finden Sie unter www.allisonpr.de

 

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