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Fandler Hanf-Trio zu 100% aus Österreich © Ölmühle Fandler

Bio-Hanftrio

© Ölmühle Fandler

Bio-Hanftrio

Redaktion 28.03.2019

Fandler Hanf-Trio zu 100% aus Österreich

Mehr als 100 Fußballfelder für österreichisches Bio-Hanföl als Anbaufläche.

PÖLLAU. Als Antwort auf einen Mega-Trend im Lebensmittelbereich produziert die steirische Ölmühle Fandler ein Bio-Hanf-Trio, bestehend aus hochwertigem Öl, glutenfreiem Mehl und Salz. Dabei legt der innovative Öl-Experte großen Wert auf Regionalität und schonende, nachhaltige Verarbeitung. Seit kurzem werden die Rohstoffe komplett aus Österreich bezogen, im Stempelpress-Verfahren kaltgepresst und ganzheitlich verarbeitet. Dies bedeutet, dass Mehl und Hanfkerne für das Salz aus dem in der Ölpressung entstandenen Presskuchen gewonnen werden. Somit wird das wertvolle Naturprodukt, das reich an Protein- und Omega-3-Fettsäuren ist, lückenlos verwertet.

Ob im Kuchen, Kleidung oder als medizinisches Produkt – die vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten von Hanf sind derzeit nicht nur sprichwörtlich in aller Munde. Gerade den gesundheitlichen Aspekten der ältesten Kulturpflanze der Welt wird aktuell im Lebensmittelbereich viel Beachtung geschenkt. Kein Wunder, dass dieser Trend die Vorreiter der Branche auf den Plan ruft. Die Ölmühle Fandler aus der Steiermark ist bekannt für die Kombination von traditionsreicher, regionaler Herstellung und innovativer Produktentwicklung. Mit dem Launch des Hanf-Trios, bestehend aus Bio-Öl, Bio-Mehl und Bio-Salz erweitert Fandler nun sein Angebot von außergewöhnlichen Ölsorten (u.a. Chiasamen, Disteln oder Carmelina).

Ein unverwechselbares Dreiergespann aus Österreich
Ob für’s Backen oder Kochen: Das neue Bio-Hanf-Trio bietet mit Öl, Mehl und Salz einen idealen Einstieg, um die Kraft der Heilpflanze für sich zu entdecken. Die, in kleinen Mengen vorkommende Gamma-Linolsäure ist u.a. verantwortlich für die wohltuende Wirkung. Den verwendeten Nutzhanf bezieht die Ölmühle dabei zu 100% aus Österreich, wobei die Gesamtanbaufläche hierfür in etwa 100 Fußballfeldern entspricht. Zu den Anbaugebieten zählen neben der Steiermark auch umliegende Bundesländer wie das Burgenland, Kärnten und Niederösterreich. „Hanföl? Vor einigen Jahren gab es schon schräge Blicke. Doch wir konnten immer mehr Bauern motivieren auf die Kulturpflanze zu setzen“, erklärt Peter Schloffer, Geschäftsführer und Pressmeister der Ölmühle Fandler zu den Ursprüngen. „Wichtig ist, dass Konsumenten wissen: Hanf ist nicht gleich Hanf. Für die Produktion von Lebensmitteln werden die Samen aus dem Nutzhanf verwendet, der zahlreiche gesunde Inhaltsstoffe enthält. Dabei handelt es sich um eine Hanfsorte, die keine berauschenden Wirkstoffe enthält.“

Wunderpflanze für Sportbegeisterte und Veganer
Hanf ist mittlerweile ein Lifestyle-Produkt. Denn auch hinsichtlich der Herstellung glutenfreier Lebensmittel liegt die Pflanze voll im Trend. Mit seinen hochwertigen Inhaltsstoffen und besonderem Verhältnis von Proteinen und essenziellen Fettsäuren ist der Hanf vor allem für Sportler und die vegane Zielgruppe interessant. „Selbst die Nebenprodukte, die bei der Herstellung des wertvollen Öles entstehen, beinhalten wertvolle Eigenschaften. So punktet zum Beispiel der Presskuchen, welcher bei der Ölpressung entsteht, mit reichlich Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren“, weiß Peter Schloffer.

Ganzheitliches Produktionsverfahren, das den erlesenen Rohstoffen Respekt zollt
Der bei der Hanföl-Pressung entstehende „Kuchen“ aus komprimierten Hanfsamen ist auch gleichzeitig der Ausgangsstoff für das Hanfmehl und das Hanfkern-Salz des Produkt-Trios von Fandler. Somit wird der Rohstoff vollends verwertet, es entsteht kein Abfallprodukt. Ein ganzheitlicher Ansatz, der ein wesentliches Anliegen für Peter Schloffer darstellt. Auch die Pressung selbst erfolgt mit Rücksicht auf eine schonende Verarbeitung, um eine hohe Qualität des Öls zu erreichen. In einer Stempelpresse werden die Ausgangsstoffe 100% sortenrein kaltgepresst. Für KonsumentInnen ergibt sich ein ungefiltertes Endprodukt das nicht raffiniert ist und komplett ohne Zusatzstoffe auskommt. Das schlägt sich in einem natürlichen Duft, Geschmack und Farbe nieder.

Qualität bis zum Schluss: Das Hanf-Brot von der Bäckerei Felber
Bei einer so aufwändigen Produktion wünscht man sich als Hersteller natürlich, dass die Weiterverarbeitung mit der gleichen Sorgfalt fortgesetzt wird. Dabei hat Fandler mit der steirischen Bäckerei Felber einen Partner gefunden, der die hohen Qualitätsansprüche des Unternehmens teilt. Gemeinsam wurde ein Hanf-Brot kreiert, dessen Zutaten aus dem Hanföl und dem Hanfmehl aus Fandler-Produktion stammen. Erstmals gekostet werden kann das Hanf-Brot in der Marxer Halle in Wien, im Zuge des Kruste & Krume Brotfestivals am 23. März. (red)

Über die Ölmühle Fandler
Seit 1926 produziert die Ölmühle Fandler im Naturpark Pöllau in der Steiermark hochwertigste Öle. Bereits in vierter Generation sowie unter der Leitung von Julia Fandler zählt der Familienbetrieb mittlerweile mehr als 40 Mitarbeiter. Neue Produkte wie die Öl-Cuvées, Charaktersalze, Knabberkerne und Mehle beweisen: Neben so viel Tradition, gibt es jede Menge Platz für Innovation. Inzwischen umfasst der Fandler-Sortenreichtum mehr als 40 Öle von Kürbis-, Sonnenblumen- und Traubenkernen, Mandeln, Sesam, Erd- und Macadamianüssen über innovativen Chia bis zu beinahe vergessenen Raritäten wie Camelina und Hanf, die mit größter Sorgfalt zu bestem Öl verarbeitet werden. Genießer und Spitzenköche in rund 20 Ländern schwören auf diese einzigartige Qualität.

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