WIEN. Insgesamt stellten sie 1.518 „Too Good To Go“-Sackerl zusammen und übernahmen dabei den gesamten Prozess von der Auswahl der Produkte bis zum Verkauf der Überraschungssackerl. Ziel war neben der Rettung von Lebensmitteln, das Bewusstsein für nachhaltiges Handeln und unternehmerisches Denken zu stärken.
„Der Too Good To Go-Schwerpunkt hat mir gezeigt, wie viel Planung hinter den Produkten in den Regalen steckt und wie wichtig es ist, bewusst mit Lebensmitteln umzugehen“, sagt Armin Özdemir, der seine Lehre im Spar-Markt in Wiener Neustadt absolviert. Besonders gefallen habe ihm, die Sackerl selbst zusammenzustellen und unmittelbar zu sehen, wie gut das Angebot von den Kunden angenommen werde.
Der Schwerpunkt ist Teil der praxisnahen Ausbildung bei Spar. Die Lehrlinge sollen früh den bewussten Umgang mit Ressourcen kennenlernen – von effizienter Bestellplanung bis zur sorgfältigen Warenpflege. „Umso wichtiger ist es, nachhaltiges Handeln bereits in der Ausbildung unserer Lehrlinge fest zu verankern. So lernen sie früh, Verantwortung zu übernehmen, sich aktiv gegen Lebensmittelverschwendung einzusetzen und mit ihrem Engagement einen konkreten Beitrag zu leisten“, sagt Spar-Geschäftsführer Alois Huber.
Spar arbeitet seit 2021 mit Too Good To Go zusammen. Darüber hinaus setzt der Händler auf präzise Warenbestellungen und KI-gestützte Bedarfsprognosen, vergünstigten Abverkauf vor Erreichen des Mindesthaltbarkeitsdatums sowie die Weitergabe überschüssiger Lebensmittel an Sozialorganisationen. Nach Unternehmensangaben bleibt dadurch nur rund 1% der angebotenen Lebensmittel unverkauft.
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