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Starbucks engagiert sich für eine nachhaltige Zukunft: Mehr geben als nehmen © Starbucks
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Redaktion 30.01.2020

Starbucks engagiert sich für eine nachhaltige Zukunft: Mehr geben als nehmen

Die Ankündigung beinhaltet wissenschaftlich fundierte, vorläufige Ziele für die Reduzierung von Kohlenstoffemissionen, Wasserverbrauch und Abfall bis 2030 und führt fünf Strategien des Unternehmens auf, die auf diese Ziele hinarbeiten.

WIEN. In einem öffentlichen Brief kündigt Starbucks-CEO Kevin Johnson gestern eine neue Verpflichtung seines Unternehmens für das kommende Jahrzehnt an. Die bisherige Mission, den menschlichen Geist zu inspirieren, wird nun erweitert: Starbucks möchte ein ressourcenorientiertes Unternehmen sein, das dem Planeten mehr gibt als es nimmt. Die Ankündigung beinhaltet wissenschaftlich fundierte, vorläufige Ziele für die Reduzierung von Kohlenstoffemissionen, Wasserverbrauch und Abfall bis 2030 und führt fünf Strategien des Unternehmens auf, die auf diese Ziele hinarbeiten.
"Da wir uns dem 50. Jahrestag von Starbucks im Jahr 2021 nähern, blicken wir mit großer Dringlichkeit und der Überzeugung vorwärts, dass wir uns selbst herausfordern, größer denken und in Partnerschaft mit anderen viel mehr tun müssen, um uns um den Planeten, den wir teilen, zu kümmern", sagt Johnson.

Das Ziel des Unternehmens ist es, ressourcenfreundlich zu werden: mehr Kohlenstoff zu speichern, mehr Abfall zu vermeiden und mehr sauberes Süsswasser bereitzustellen als es verbraucht. "Dieses Bestreben ist in der Starbucks-Mission begründet", sagt Johnson. "Indem wir einen längerfristigen wirtschaftlichen, gerechten und planetarischen Wert für unser Unternehmen annehmen, werden wir einen größeren Wert für alle Stakeholder schaffen".

Ein umfassender, datengestützter ökologischer Fussabdruck der Kohlenstoffemissionen, des Wasserverbrauchs und des Abfalls in Starbucks globalen Betrieben und der Lieferkette bilden die Grundlage für die fünf Strategien:
1. Erweiterung der pflanzlichen Optionen, Umstellung auf ein umweltfreundlicheres Menü.
2. Abrücken von Einwegverpackungen, die auf der Mülldeponie landen.
3. Investitionen in innovative und regenerative landwirtschaftliche Methoden, Wiederaufforstung, Waldschutz und Wasserauffüllung in der Starbucks Lieferkette.
4. Investitionen in eine bessere Abfallbewirtschaftung, sowohl in den Starbucks-Geschäften als auch in den Gemeinden, um mehr Wiederverwendung, Recycling und die Beseitigung von Lebensmittelabfällen zu gewährleisten.
5. Innovationen zur Entwicklung umweltfreundlicherer Geschäfte, Betriebsabläufe, Herstellung und Lieferung.
Johnson skizzierte auch drei vorläufige Ziele für 2030
• Die Kohlenstoffemissionen in den direkten Betrieben und der Lieferkette von Starbucks sollen um 50 Prozent reduziert werden.
• Die Hälfte der Wasserentnahme für den direkten Betrieb und die Kaffeeproduktion werden eingespart oder wieder aufgefüllt, wobei der Schwerpunkt auf Gemeinden und Becken mit hohem Wasserrisiko liegt.
• Eine 50%ige Reduzierung des Abfalls, der aus Lagern und der Produktion auf Deponien entsorgt wird, angetrieben durch eine breitere Verlagerung hin zu einer Kreislaufwirtschaft. Um sein Engagement für die Kreislaufwirtschaft zu unterstreichen, hat Starbucks das "New Plastics Economy Global Commitment" der Ellen MacArthur Foundation verabschiedet, das ehrgeizige Ziele für unsere Verpackungen im Kreislaufsystem festlegt.

Zum 50. Jahrestag von Starbucks im Jahr 2021 wird das Unternehmen seine Umweltziele für 2030 auf der Grundlage der bis dahin gemachten Erfahrungen formalisieren. Insbesondere, so Johnson, beinhaltet das kommende Jahr eine detaillierte Marktforschung und zahlreiche Versuche, um das Verbraucherverhalten besser zu verstehen und Anreize zur Förderung der verstärkten Verwendung von wiederverwendbaren Behältern zu schaffen.

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