agency log #119: KOOP Live Marketing feiert 25 Jahre: „Live-Erlebnisse gewinnen an Wert“

Seit einem Vierteljahrhundert konzipiert und realisiert KOOP Live Marketing GmbH & COKG Veranstaltungen, Messeauftritte und Kongresse. Im medianet TV-Format „agency log“ sprachen die Gründer und Geschäftsführer Robert Prasch und Dieter Recknagl mit Herausgeber Chris Radda über die Entwicklung des Unternehmens und der Branche. Ergänzt wurde die Gesprächsrunde durch Sarah Straßmair, Leiterin des Event-Bereichs und Senior Projektmanagerin, sowie Messe-Key-Accounter Michael Horninger.

Was vor 25 Jahren mit einer überschaubaren Eventlandschaft begann, hat sich zu einer hoch professionalisierten Branche entwickelt. Robert Prasch, der aus der Brauwirtschaft kommt, erinnert sich an eine Zeit, in der Veranstaltungen vielfach noch mit Bierfesten gleichgesetzt wurden. Seither hätten Agenturen ebenso wie Caterer, Lichttechniker, Zeltbauer und Dekorateure „einen extremen Professionalisierungs-Sprung gemacht“.

Heute beschäftigt KOOP an den Standorten Wien, Graz und Linz mehr als 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Rund 150 Veranstaltungen werden jährlich umgesetzt – von kleinen Kundenformaten bis zu internationalen Leitmessen. Entscheidend sei nicht allein die Größe, betonte Prasch: „Ein kleiner Event ist für den Kunden genauso wichtig wie ein großer.“ Im Live-Marketing gebe es schließlich „genau eine Chance“ – zum vorgesehenen Zeitpunkt müsse alles funktionieren.

Als wesentlichen Teil der Unternehmenskultur bezeichneten die Gesprächsteilnehmer die ausgeprägte Hands-on-Mentalität. Auch die Geschäftsführung packe bei Bedarf selbst an. „Was man selber nicht kann, kann man auch von keinem Mitarbeiter verlangen“, sagte Dieter Recknagl. Klassische Arbeitszeiten seien in diesem Geschäft kaum möglich; gefragt seien Flexibilität, Erfahrung und die Bereitschaft, die sprichwörtliche Extrameile zu gehen.
Sarah Straßmair verwies auf die umfassender gewordenen Aufgaben der Agentur: Diese reichten von Konzeption und Planung über die Durchführung bis zur Nachbereitung und Erfolgskontrolle. Zugleich habe die Pandemie den Stellenwert persönlicher Begegnungen gestärkt. „COVID hat gezeigt, dass der Mensch nicht für die Isolation geschaffen ist“, erklärte sie. Menschen wollten gemeinsam mit Freunden, Familie oder Geschäftspartnern Erlebnisse teilen.
Im Messegeschäft betreut KOOP sowohl große internationale Auftritte – wie etwa jene Magna International Gruppe – als auch kleinere Informationsstände. Horninger soll diesen Bereich standortübergreifend weiter ausbauen und dabei die Ressourcen der drei Niederlassungen bündeln. Gerade exportorientierte österreichische Familienunternehmen würden wieder verstärkt nach internationalen Messeauftritten suchen.

Trotz der verhaltenen Wirtschaftslage blickt das Unternehmen vorsichtig optimistisch nach vorne. Budgets würden zwar gezielter eingesetzt und Projekte kurzfristiger vergeben, gleichzeitig stiegen jedoch die Anforderungen an Qualität und messbare Ergebnisse. Künftig werde noch genauer evaluiert, ob die richtigen Zielgruppen mit dem passenden Produkt und der richtigen Botschaft erreicht wurden.

Neue Möglichkeiten eröffnet zudem das Schloss Neugebäude in Wien-Simmering. KOOP konnte die Ausschreibung der Stadt Wien für die historische Habsburger-Anlage für sich entscheiden und will die Location ab Ende September für Firmenfeiern, Kongresse, Galas, Märkte und Open-Air-Veranstaltungen bespielen. Prasch spricht davon, das Schloss „aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken“ und schrittweise auf KOOP-Niveau zu entwickeln.

Für weiteres Wachstum sieht sich die Agentur gut gerüstet. Neue Mitarbeiter und die enge Zusammenarbeit der drei Standorte sollen zusätzliche Kapazitäten für Kunden und Projekte schaffen. „Wir sind immer offen und auf der Suche nach neuen Kunden und spannenden Projekten“, fasste Prasch den Ausblick zusammen.

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