WIEN. Besonders günstig entwickelt sich Ägypten, während stark nachgefragte Destinationen wie die Malediven und Mexiko teurer geworden sind. In Hurghada liegen die Preise aktuell 8% unter dem Vorjahresniveau, für Dubai beträgt das Minus 7%. Mauritius verteuerte sich um 4%, die Malediven um 8% und die Dominikanische Republik um 12%. Den stärksten Preisanstieg verzeichnet Mexiko mit 16%.
„Die Preisunterschiede sind heuer beträchtlich. Ägypten bietet für den kommenden Winter besonders günstige Reisemöglichkeiten. Gleichzeitig bleiben auch Destinationen mit höheren Preisen stark gefragt“, erklärt Helmut Schönbacher, Geschäftsführer der Restplatzbörse. Wer frühzeitig Preise, Abflughäfen und Verbindungen vergleiche, könne bei Fernreisen weiterhin attraktive Angebote finden.
Bei den Buchungen führen die Malediven mit einem Plus von 12% das Ranking an. Thailand folgt mit einem Zuwachs von 56%. Die Dominikanische Republik bleibt trotz eines Rückgangs um 39% unter den drei beliebtesten Destinationen. Deutlich zugelegt haben auch Mexiko und Mauritius, während die Nachfrage nach Kenia unverändert blieb. Die Seychellen verbuchten ein Plus von 100%.
Ägypten ist zugleich die wichtigste Winterdestination der Restplatzbörse. Eine Woche in einem Vier-Sterne-Hotel mit All-inclusive, Transfer und Flug wird aktuell ab 426 Euro pro Person angeboten. Für Mauritius beginnen vergleichbare Wochenangebote mit Halbpension bei 1.506 Euro, für die Malediven mit Vollpension und Direktflug bei 1.720 Euro.
Sparpotenzial bietet auch die Wahl des Abflughafens. Ab Wien gibt es Direktflüge nach Mauritius sowie laut Restplatzbörse besonders günstige Angebote auf die Malediven. München bietet Direktverbindungen in die Dominikanische Republik, nach Florida und auf die Kapverden, die in der Wintersaison nicht direkt ab Wien angeflogen werden.
Nach Angaben der Restplatzbörse bleiben die Preise für Fernreisen meist bis etwa zwei Monate vor dem Abflug stabil und steigen danach. Frühbucher profitieren zudem von einer größeren Auswahl bei Flügen und Hotels. Flex-Tarife ermöglichen abhängig von der gebuchten Option kurzfristige Umbuchungen oder Stornierungen.
Belarus: Tichanowskaja verurteilt Verbot von Euronews-Webseite
WARSCHAU/MINSK. Das autoritär regierte Belarus hat die Nachrichtenseite des TV-Senders Euronews als extremistisch eingestuft und damit verboten. Dagegen protestierte die im Ausland