WIEN. Die Falkensteiner Michaeler Tourism Group (FMTG) hat ihren zweiten freiwilligen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht, der das Geschäftsjahr 2025 umfasst. Obwohl das Unternehmen nach geänderten gesetzlichen Rahmenbedingungen nicht mehr in den verpflichtenden Anwendungsbereich der CSRD fällt, wurde der Bericht erneut freiwillig nach den Standards ESRS erstellt.
„Nachhaltigkeit ist für uns kein Projekt, sondern ein kontinuierlicher Veränderungsprozess. Auch ohne gesetzliche Verpflichtung schaffen wir bewusst Transparenz über unsere Entwicklung“, sagt Otmar Michaeler, CEO der Falkensteiner Michaeler Tourism Group.
Fortschritte bei Energie und Emissionen
Die marktbasierten Scope-2-Emissionen sanken gegenüber 2024 um 27 Prozent, von 11.331 auf 8.288 Tonnen CO2-Äquivalent, unter anderem dank erneuerbarer Energie an den österreichischen Standorten, wo rund 90 Prozent von Strom, Wärme und Kälte aus erneuerbaren Quellen stammen. Der Anteil erneuerbarer Energie am Gesamtverbrauch der Gruppe stieg von 49,5 auf 54,6 Prozent. Die gesamten Scope-1-, -2- und -3-Emissionen stiegen hingegen um 39 Prozent, vor allem wegen Bautätigkeiten in Italien.
Das gesamte österreichische Hotelportfolio trägt mittlerweile sowohl das Österreichische Umweltzeichen als auch das EU-Ecolabel. Die Zahl der Falkensteiner Lehrlinge stieg von 22 im Jahr 2021 auf 41 im Jahr 2025, ein Zuwachs von rund 86 Prozent.
Für 2026 plant die FMTG einen Klimaübergangsplan mit Reduktionszielen für 2030, 2040 und 2050. Bis 2030 soll der Anteil erneuerbarer Energie auf Gruppenebene auf 70 Prozent steigen, bis 2035 soll die Wärmeversorgung vollständig ohne fossile Energieträger auskommen. (red)