WIEN. Obwohl das geopolitische Umfeld risikoreich bleibt, ist die wirtschaftspolitische Unsicherheit gesunken, wodurch sich die Aussichten für das Wachstum der Weltwirtschaft im Jahr 2026 verbessert haben.
„Wir erwarten 2026 eine sichtbare Erholung der deutschen Wirtschaft, dank des einsetzenden fiskalischen Stimulusprogramms. Demgegenüber sollte Spaniens Konjunktur nach überdurchschnittlich starkem Wachstum im Vorjahr, 2026 an Dynamik verlieren“, so die Analysten des Erste Group Research.
Inflation weiter im Fokus
Die Eurozone Inflation bewegte sich Ende 2025 bereits am Zielwert der EZB von zwei Prozent. 2026 wird die Inflation der Dienstleister weiter im Fokus stehen, nachdem diese sich unverändert über drei Prozent befindet.
Allerdings lassen Daten zum Lohnwachstum ein Absinken der Dienstleistungsinflation 2026 erwarten.
US-Wirtschaft wächst weiter
„Wir erwarten für 2026 ein Wachstum der US-Wirtschaft von 1,8%. Eine kräftige Erholung des Konsums oder der Investitionen ist aus heutiger Sicht nicht absehbar“, heißt es bei der Erste Group. „Auch der Arbeitsmarkt bleibt ein Schwachpunkt. Die US-Inflation erwarten wir 2026 bei 2,9%“, so die Analysten. (rk)
Die Erweiterung einer Diskussion
Leitartikel ••• Von Sabine Bretschneider VERSTÖREND. Fachärzte schlagen Alarm: Exzessive Mediennutzung im Kleinkindalter könnte nicht nur Sprach- und Aufmerksamkeitsstörungen
