WIEN. Mit der Wiedereröffnung früherer Unimarkt-Filialen baut Adeg seine Präsenz in Oberösterreich, Niederösterreich und der Steiermark aus. Insgesamt elf Standorte werden ab Ende Februar 2026 schrittweise unter dem Dach von Adeg mit bestehenden selbstständigen Kaufleuten neu eröffnet.
Den Auftakt machten Ende Februar und Anfang März acht Märkte, darunter Standorte in Zwettl, St. Ruprecht an der Raab, Anger, St. Oswald bei Plankenwarth, Fernitz-Mellach, Raab, Frankenmarkt und Weitersfelden. Weitere Eröffnungen in Andorf, Waldhausen im Strudengau und Bad Zell sind für März vorgesehen.
Mit der Integration der Standorte sichert Adeg die Nahversorgung insbesondere im ländlichen Raum. In rund 150 Gemeinden ist Adeg bereits heute der einzige Nahversorger. Durch die Übernahme bleiben Arbeitsplätze erhalten und neue Perspektiven für selbstständige Kaufleute entstehen. Das Modell setzt auf unternehmerische Eigenverantwortung, regionale Sortimentsgestaltung und das Eigenmarkensortiment der Rewe Group.
Florian Klein, Geschäftsführer von Adeg, erklärte: „Die Übernahme der Unimarkt-Standorte ist ein bedeutender Schritt für die nachhaltige Sicherung der Nahversorgung in Oberösterreich, Niederösterreich und der Steiermark.“ Man wolle lebendige Ortskerne erhalten und den Beschäftigten eine verlässliche Zukunftsperspektive bieten.
Kunden erwartet in den neuen Märkten das Rewe-Sortiment mit mehr als 31.000 Artikeln von über 1.100 Lieferanten, darunter Eigenmarken wie Ja! Natürlich, clever oder efef. Ergänzt wird das Angebot durch regionale Produkte, die von den Kaufleuten individuell ausgewählt werden.
Auch der Großteil der von Billa übernommenen Unimarkt-Standorte in Oberösterreich soll bis spätestens Ostern 2026 wiedereröffnet werden, darunter Gaspoltshofen, Neuhofen, Neumarkt im Hausruckkreis und Ort im Innkreis.
