WIEN. Schnell, praktisch und trotzdem möglichst gesund: Genau dieses Spannungsfeld prägt laut einer aktuellen Studie des Meinungsforschungsinstituts Integral im Auftrag von Billa den Alltag vieler Menschen in Österreich. Mehr als die Hälfte der Befragten (57%) kauft demnach zumindest einmal pro Monat Convenience-Produkte. Besonders beliebt sind Fertiggerichte bei den 18- bis 29-Jährigen: Hier greift bereits fast jeder Dritte (28%) mindestens einmal pro Woche zu. Hauptargumente für Convenience-Produkte sind Zeitersparnis (58%), einfache Zubereitung (54%) und Alltagstauglichkeit (43%).
Gleichzeitig zeigt die Studie aber auch die wachsende Skepsis vieler Konsumenten. Häufige Käufer von gekühlten Fertiggerichten nennen vor allem schlechte Inhaltsstoffe (39%), zu viel „Chemie“ (38%), ungesundes Essen (37%) sowie mangelnde Nährstoffqualität (30%) als Gründe, die gegen den Kauf sprechen.
Auf diesen Widerspruch reagiert Billa mit einem Relaunch der Eigenmarke Billa Simply Good. Die Produkte setzen laut Unternehmen auf ultrafrische Zutaten, natürliche Rezepturen und den Verzicht auf Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe, künstliche Aromen, Palmöl, gehärtete Fette, Hefeextrakt und Speisewürze.
Klaudia Atzmüller, Bereichsleiterin Eigenmarken bei Billa, erklärt: „Convenience ist aus dem Alltag unserer Kundinnen und Kunden nicht mehr wegzudenken, gleichzeitig steigt der Anspruch an bewusste Ernährung. Auf dieses Spannungsfeld haben wir reagiert. Gemeinsam mit Ernährungswissenschafterinnen und Ernährungswissenschaftern haben wir die Rezepturen völlig neu gedacht und damit Convenience auf ein neues Level gehoben.“
Die Studienergebnisse zeigen zudem deutliche Unterschiede zwischen den Generationen. Während jüngere Menschen Convenience-Produkte besonders häufig als Abendessen nutzen (34%), integrieren ältere Zielgruppen die Gerichte stärker in den Familienalltag (20%). Gleichzeitig steigt mit der regelmäßigen Nutzung auch der Wunsch nach frischeren und weniger stark verarbeiteten Produkten.
Alexandra Mossakowski vom Meinungsforschungsinstitut Integral sieht darin einen gesellschaftlichen Trend: „Die Österreicherinnen und Österreicher betrachten Ernährung heute als aktiven Beitrag zu ihrer Gesundheit und Lebensqualität. Longevity ist kein Nischenthema mehr, sondern ein Megatrend, der viele gesellschaftliche Milieus erfasst.“
Im Rahmen des ersten Billa Simply Good Day im Juwel in Wien präsentierte das Unternehmen außerdem Erlebnisstationen rund um gesunden Schlaf, Bewegung, Achtsamkeit und Ernährung. Ernährungsberaterin Martina Steiner betonte dabei die Bedeutung ausgewogener Mahlzeiten mit Gemüse, Vollkornprodukten und hochwertigen Eiweißquellen. Produkte wie die Simply Good Buddha Bowl würden zeigen, dass sich Convenience und ausgewogene Ernährung kombinieren lassen.
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