WIEN. Mit der neuen Poststation vor dem Eurospar-Markt in Schwanenstadt hat die Österreichische Post ihre 3.000ste Poststelle in Betrieb genommen. Mit aktuell 327 eigenbetriebenen Postfilialen, 1.353 Postpartnern, 57 SB-Filialen und 1.263 freistehenden Poststationen betreibt die Post das dichteste Netz ihrer Geschichte.
„Mit der 3.000sten Poststelle erreicht die Österreichische Post einen historischen Meilenstein. Wir betreiben heute das dichteste Netz unserer Geschichte und sind näher bei den Menschen als je zuvor. Unsere Postfilialen, Postpartner und Poststationen verbinden persönlichen Service vor Ort mit flexibler 24/7 Abholung und Aufgabe von Paketen“, sagt Walter Oblin, Generaldirektor der Österreichischen Post AG.
Ausbau bis 2027 geplant
Bis Ende des Jahres soll das Standortnetz österreichweit auf über 3.100 Poststellen anwachsen, ab 2027 sollen bis auf Weiteres jedes Jahr rund 10.000 zusätzliche Abholfächer für Pakete hinzukommen. Auch bei den Funktionen wird ausgebaut: Zum Ende des Jahres bereitet die Post die Ausrollung einer neuen Generation von Poststationen vor, die über ein Zahlungsterminal, einen Labeldrucker und einen Briefkasten verfügen. Kunden sollen damit direkt an einer freistehenden Poststation ein Label ausdrucken, ein Paket frankieren und aufgeben oder einen vorfrankierten Brief in einen integrierten Briefkasten einwerfen können. Auch an einer Einbindung der ID-Austria wird gearbeitet.
„Die Beteiligungen der Republik sind ein strategischer Standortfaktor und haben einen gesellschaftlichen Auftrag wahrzunehmen. Die Österreichische Post zeigt mit ihrem Rekordnetz, was das konkret heißt: investieren, Infrastruktur ausbauen, Innovation vorantreiben und nahe bei den Menschen bleiben“, sagt Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer. Staatssekretär für Digitalisierung Alexander Pröll ergänzt: „Die 3.000ste Poststelle zeigt, wie digitale und physische Infrastruktur zusammenspielen können: Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit, energieautarke Poststationen und einfache digitale Abholprozesse.“
Umfrage: Poststationen bei Kunden beliebt
Eine aktuelle Umfrage der Post zeigt, dass 82 Prozent der Österreicher die Poststation als bevorzugte Art zur Abholung von Paketen angeben, gefolgt von Postfilialen (77 Prozent) und Postpartnern (72 Prozent). 40 Prozent der Österreicher leiten ihre Pakete und Online-Bestellungen direkt in eine Poststation zur Abholung um; auch bei Menschen über 60 steigt die Beliebtheit von Poststationen.
Die neue Poststation in Schwanenstadt ist Teil der 2025 gestarteten Kooperation, bei der neue Poststationen vor Spar-Märkten errichtet werden. Sie verfügt über mehr als 90 Fächer und ist durch ein Photovoltaikmodul am Dach energieautark; sie steht rund um die Uhr für die Abholung oder den Versand von vorfrankierten Paketen zur Verfügung. „Den täglichen Einkauf zu erleichtern und somit die Lebensqualität der Menschen zu verbessern, das sehen wir als unseren Auftrag. Ein gutes Beispiel dafür sind Post-Paketstationen bei Spar-Märkten“, sagt Marcus Wild, Spar-Vorstand. (red)