Bestes Quartal der UniCredit-Geschichte
© Lukas Bezila/UniCredit Bank Austria
RETAIL Redaktion 24.07.2026

Bestes Quartal der UniCredit-Geschichte

Nettogewinn im ersten Halbjahr steigt auf 6,1 Milliarden Euro.

MAILAND. UniCredit hat im zweiten Quartal 2026 nach eigenen Angaben das beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte erzielt. Der Nettogewinn lag im zweiten Quartal bei 2,9 Milliarden Euro, im ersten Halbjahr bei 6,1 Milliarden Euro, ein Plus von 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf bereinigter Basis. Die Eigenkapitalrendite (RoTE) erreichte im ersten Halbjahr 23,7 Prozent.

Die Erträge stiegen im ersten Halbjahr um 5 Prozent auf 13,0 Milliarden Euro, getragen von einem Anstieg bei Provisionen und Versicherungsergebnis. Die Kosten sanken das zweite Halbjahr in Folge, wodurch sich das Verhältnis von Kosten zu Erträgen auf 34 Prozent verbesserte. Die Risikovorsorge blieb mit 17 Basispunkten niedrig, die harte Kernkapitalquote (CET1) lag bei 14,3 Prozent.

Prognose für 2026 angehoben
Aufgrund der starken Halbjahresergebnisse hebt UniCredit ihre Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2026 auf deutlich über 11 Milliarden Euro an, beziehungsweise auf rund 11,5 Milliarden Euro ohne Integrationskosten. Für 2028 rechnet die Bank mit einem Gewinn von deutlich über 13 Milliarden Euro, für 2030 mit deutlich über 15 Milliarden Euro, jeweils vor einer möglichen vollständigen Konsolidierung der Commerzbank.

„UniCredit erzielte erneut ein außergewöhnliches Ergebnis, das zu unserer besten operativen Performance aller Zeiten und einem Rekordhalbjahr führte. Unlimited bringt einen Schritt nach vorne: Wir beschleunigen profitables Umsatzwachstum bei klaren Anzeichen von Marktanteilsgewinnen und kommerziellem Momentum“, sagt Andrea Orcel, CEO von UniCredit.

Für das erste Halbjahr kündigte UniCredit zudem eine Zwischendividende von rund 2,8 Milliarden Euro an, das entspricht etwa 50 Prozent der für das Gesamtjahr erwarteten Ausschüttung. (red)

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