WIEN. Österreichs Wirtschaft steht vor anspruchsvollen Rahmenbedingungen. Nach der konjunkturellen Delle im zweiten Quartal zeichnen sich jedoch erste Signale einer schrittweisen Erholung ab.
Der heimische Aktienmarkt hat sich zuletzt deutlich dynamischer entwickelt. Viele österreichische Unternehmen sind international erfolgreich positioniert und erwirtschaften einen wesentlichen Teil ihrer Erträge weit über den Heimatmarkt hinaus. Zugleich gewinnt die Frage an Bedeutung, welchen Beitrag Aktien und der Kapitalmarkt zu einem langfristigen Vermögensaufbau und zur privaten Vorsorge leisten können.
Beschleunigtes Momentum
Das wirtschaftliche Momentum in Europa sollte sich im Verlauf des 2. Halbjahres 2026 und 2027, einschließlich Österreich und CEE, etwas beschleunigen, meinen Jörg Moshuber, Investmentvorstand Schoellerbank Invest, und Stefan Bruckbauer, Chefvolkswirt UniCredit Bank Austria. Erste positive Signale kommen vom fiskalischen Stimulus in Deutschland. Die Experten erwarten weiterhin niedrige Zinsen, trotz Zinsschritte durch die EZB. Das Wachstum in Österreich dürfte 2026 knapp unter einem Prozent, in CEE knapp unter drei Prozent. (rk)
A1 Group legt im dritten Quartal zu und hebt Ausblick für 2026 an
Die A1 Group hat im dritten Quartal 2026 die Umsatzerlöse um 4,6 Prozent auf 1,47 Milliarden Euro gesteigert. Die Serviceumsätze wuchsen um 3,9 Prozent, das EBITDA ohne Restrukturierungsaufwendungen