LONDON/FRANKFURT. dentsu hat als erste globale Marketing- und Werbeholding den EU-Code of Practice on Transparency of AI Generated Content unterzeichnet. Der freiwillige Verhaltenskodex soll Unternehmen bei der Umsetzung der Transparenzanforderungen des EU AI Act unterstützen. Zu den beteiligten Unternehmen zählen laut dentsu auch Microsoft, Google, OpenAI und Anthropic.
Prozesse für die Kennzeichnung
Im Zuge der Unterzeichnung will dentsu gemeinsam mit Kundinnen und Kunden sowie Partnerinnen und Partnern Prozesse etablieren, um relevante KI-generierte oder KI-bearbeitete Inhalte eindeutig zu kennzeichnen. Dazu sollen Governance- und Kontrollstrukturen, neue Arbeitsabläufe, technische Lösungen und Schulungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entwickelt beziehungsweise ausgebaut werden.
„Künstliche Intelligenz eröffnet Marken völlig neue Möglichkeiten. Ihr volles Potenzial kann sie jedoch nur entfalten, wenn sie auf Vertrauen basiert. Mit der Unterzeichnung des EU-Code of Practice on Transparency of AI Generated Content wollen wir unseren Kunden Orientierung und Sicherheit in einem sich rasant wandelnden Umfeld geben. Dafür schaffen wir klare Governance-Strukturen, definierte Prozesse und Nachvollziehbarkeit darüber, wie KI-basierte Inhalte entstehen und eingesetzt werden. Unser Ziel ist es, über reine Compliance hinauszugehen und Innovation im großen Maßstab zu ermöglichen. So können Unternehmen die Potenziale von KI nutzen und gleichzeitig das Vertrauen der Menschen stärken, die sie erreichen möchten“, sagt Katja Anette Brandt, Media Practice President Central Europe & CEO Germany.
Teil der KI-Strategie
Die Unterzeichnung ist Teil der dentsu-Strategie „AI for Growth“. Das Unternehmen will zudem die Zusammenarbeit mit Regulierungsbehörden, Technologiepartnerinnen und Technologiepartnern sowie Branchenvertreterinnen und Branchenvertretern vertiefen und an gemeinsamen Leitlinien für den KI-Einsatz mitarbeiten. (red)