BRÜSSEL. Eine EU-Kommissions-Umfrage zeigt Unterschiede zwischen Jugendlichen und ihren Eltern in der Wahrnehmung von Social Media. Knapp die Hälfte der befragten 13- bis 18-Jährigen (48 Prozent) vermutet einen positiven Effekt auf ihre mentale Gesundheit, bei Eltern sind es nur 21 Prozent. Während 18 Prozent der Jugendlichen negative Auswirkungen sehen, vermuten 36 Prozent der Eltern solche Effekte.
Bildschirmzeit unterschätzt
Eltern unterschätzen zudem die Bildschirmzeit ihrer Kinder: Die Jugendlichen geben durchschnittlich 4,5 Stunden an Schultagen und 6,1 Stunden am Wochenende Bildschirmzeit an – jeweils rund eine Stunde mehr als ihre Eltern vermuten. Eine Expertengruppe der EU-Kommission gibt am 13. Juli Empfehlungen ab, darunter zur Frage eines Social-Media-Verbots für Kinder und Jugendliche. Österreich plant ein solches Verbot für unter 14-Jährige. (APA)