WIEN. Kulturformat hat im September 2026 den Platz vor dem Burgtheater in Wien kurzzeitig in eine spontane Bühne verwandelt. Im Mittelpunkt der Aktion stand ein einzelner roter Theaterstuhl, der mitten im städtischen Trubel zum Innehalten einladen sollte.
Das Konzept setzte auf den Überraschungseffekt an einem der meistfrequentierten Kulturorte der Stadt. Am roten Theaterstuhl traten nacheinander drei Künstler aus unterschiedlichen Disziplinen auf. Zuerst spielte eine Violinistin ein klassisches Musikstück, kurz darauf zeigte eine Schauspielerin einen Monolog. Den Abschluss bildete ein E-Gitarrist, dessen Performance laut Aussendung einen modernen Kontrast zum klassischen Umfeld des Burgtheaters schuf.
Reaktionen im Mittelpunkt
Die Reaktionen der Passanten wurden gefilmt und sind als Teil einer Videokampagne online zu sehen. Nach Angaben von Kulturformat stehen die ungestellten Reaktionen im Zentrum der Kampagne, die einzelnen Clips sollen zeigen, wie Kunst im öffentlichen Raum wirkt.
„Kultur ist kein Nischenprodukt – sie gehört ins Herz der Stadt. Unsere Mission ist es, Kulturveranstaltungen im öffentlichen Raum sichtbar zu machen. Wir schlagen die Brücke zwischen Kulturschaffenden und dem Publikum, direkt dort, wo das Leben spielt - im öffentlichen Raum“, so Heike Fischer, Geschäftsführerin von Kulturformat.
Der Stuhl als Symbol
Der rote Theaterstuhl steht für die Zugänglichkeit von Kunst, die nicht an traditionelle Institutionen gebunden sein müsse. Gerald Hauer, Creative Director Art von Lumsden & Friends, sagte: „Mit dem roten Theaterstuhl schaffen wir ein starkes Symbol für Freude, Begegnung und Kultur im Alltag. Wo sonst einfach Alltag stattfindet, wird Kultur plötzlich erlebbar. Denn Kultur ist überall. Und Kulturformat macht sie sichtbar“, so Gerald Hauer, Creative Director Art von Lumsden & Friends, die für die Videokampagne verantwortlich zeichnen.
Kulturformat ist ein Tochterunternehmen der Gewista und Spezialist für Außenwerbung im Kunst-, Kultur- und Veranstaltungsbereich. Das Unternehmen sieht in der Aktion einen Ausdruck seiner Philosophie, Kultur aus Theatern, Konzertsälen, Museen und Veranstaltungshallen auf die Straße zu bringen. (red)
Die Reaktionen der Passanten sehen Sie hier: