Magenta-Studie: Dienstreisen und Roaming
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Magenta-Studie: Dienstreisen ohne Roaming kaum mehr vorstellbar.
MARKETING & MEDIA Redaktion 06.07.2026

Magenta-Studie: Dienstreisen und Roaming

Eine Studie von Magenta untersucht den Umgang österreichischer Unternehmen mit mobiler Kommunikation auf Dienstreisen Demnach sind Roaming, Messenger-Dienste und mobile Datennutzung fester Bestandteil des Arbeitsalltags.

WIEN. Mobile Kommunikation ist für österreichische Unternehmen auf Dienstreisen laut dem aktuellen Magenta B2B Monitor inzwischen selbstverständlich. Die Studie, für die 800 Unternehmen befragt wurden, zeigt, dass rund ein Drittel der heimischen Betriebe Dienstreisen ins Ausland durchführt. Davon reisen 20 Prozent innerhalb der Europäischen Union, weitere 12 Prozent auch außerhalb der EU.

Roaming als Standard
Auf Dienstreisen innerhalb der EU haben laut Studie 92 Prozent der Unternehmen Roaming generell oder für bestimmte Mitarbeiter freigeschaltet. Selbst bei Reisen außerhalb der EU sei Roaming bei 81 Prozent der Unternehmen aktiviert.

„Internationale Vernetzung ist heute zur absoluten Selbstverständlichkeit geworden. Wer heute geschäftlich unterwegs ist, erwartet dieselbe digitale Erfahrung wie im Büro: Videokonferenzen, Cloud-Anwendungen, Messenger-Dienste und der Zugriff auf Unternehmensdaten müssen jederzeit und überall funktionieren“, sagt Werner Kraus, CCO Business bei Magenta.

Kostenkontrolle vor Reisen
38 Prozent der Unternehmen geben an, auf Dienstreisen außerhalb der EU bereits einmal von Roaming-Kosten überrascht worden zu sein, weitere 25 Prozent sogar mehrfach. Entsprechend informieren sich laut Studie 85 Prozent der Betriebe vor Reisen außerhalb der EU über Tarife und verfügbare Roaming-Optionen. Mehr als die Hälfte prüft die Kosten vor jeder einzelnen Reise. Selbst unter jenen Unternehmen, die ausschließlich innerhalb der EU unterwegs sind, informieren sich zwei Drittel vor Reiseantritt über mögliche Kosten.

Roaming-Pakete häufig genutzt
90 Prozent der Unternehmen unterstützen laut Studie die mobile Datennutzung auf Dienstreisen, außerhalb der EU sind es 80 Prozent. 57 Prozent nutzen dort WLAN-Netzwerke, 55 Prozent setzen auf Roaming-Pakete. Lokale SIM-Karten kommen bei 36 Prozent der Unternehmen zum Einsatz, Cloud-Telefonanlagen bei sieben Prozent.

Private Nutzung erlaubt
Innerhalb der EU telefonieren laut Studie alle befragten Unternehmen zumindest gelegentlich mit dem Diensthandy, 43 Prozent täglich oder mehrmals pro Woche. Für mobiles Surfen nutzen 98 Prozent der Unternehmen ihre Geräte, 40 Prozent davon regelmäßig. Außerhalb der EU verzichten jeweils lediglich vier Prozent vollständig auf mobiles Telefonieren oder Surfen.

Die private Nutzung von Diensthandys ist laut Magenta ebenfalls weit verbreitet. Innerhalb der EU erlauben dies 82 Prozent der Unternehmen, weltweit 68 Prozent.

Messenger dominieren Dienstreisen
Whatsapp ist mit 87 Prozent der mit Abstand meistgenutzte Messenger-Dienst auf Dienstreisen. Microsoft Teams folgt mit 49 Prozent. 19 Prozent nutzen Zoom, 17 Prozent Signal und zwölf Prozent Telegram. Neun Prozent der Befragten geben an, weiterhin zu „skypen“. Laut Magenta lasse dies darauf schließen, dass sich der Begriff trotz der Einstellung des Dienstes als allgemeine Bezeichnung für Videotelefonie etabliert habe.

Für den Magenta B2B Monitor wurden zwischen November 2025 und Jänner 2026 insgesamt 800 österreichische Unternehmen unterschiedlicher Größen und Branchen repräsentativ befragt. Die Auswertung bezieht sich auf jene 32 Prozent der Unternehmen, die Dienstreisen durchführen. (red)

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