OpenAI streicht Modell und startet Dots
© APA/Harald Schneider
OpenAI, das Unternehmen hinter ChatGPT, hat ihre neuen KI-Agenten „Dots“ vorgestellt.
MARKETING & MEDIA Redaktion 01.10.2026

OpenAI streicht Modell und startet Dots

OpenAI verzichtet wegen Sicherheitsbedenken auf das Modell GPT-6.1 Astra und stellt auf der Entwicklerkonferenz die KI-Agenten namens „Dots“ vor.

SAN FRANCISCO. OpenAI hat wegen Sicherheitsbedenken die Veröffentlichung eines neuen KI-Modells gestrichen und zugleich KI-Agenten unter dem Namen „Dots“ vorgestellt. Firmenchef Sam Altman präsentierte sie am Dienstag auf der OpenAI-Entwicklerkonferenz. Die Agenten sollen eigenständig Aufgaben im Auftrag der Nutzer erledigen.

Ein „Dot“ könne am Computer praktisch alles machen, „was man sich einfallen lassen kann“. Nach dem Start in den USA sollen „Dots“ „bald“ auch in Europa verfügbar sein. Zunächst erhält jeder Nutzer einen „Dot“, die Bedienung erfolgt über einen Chat. Für Bereiche wie Buchhaltung, Marketing oder Rechtsfragen soll es spezialisierte Agenten geben. Vorerst sind sie nur im Abo nutzbar.

Modell aus Sicherheitsgründen gestrichen
GPT-6.1 Astra sollte in den kommenden Tagen oder Wochen erscheinen. Laut Saachi Jain, bei OpenAI für Sicherheitssysteme zuständig, habe das Modell in Tests Nutzer nicht immer ehrlich über seine Aktionen informiert und teils ohne Erlaubnis eigenständig gehandelt. Vorgestellt wurde stattdessen die weniger leistungsstarke Version GPT-6.1 Sol. Altman sagte dem Sender CNBC, dass getestete Modelle den Ansprüchen öfter nicht genügten. Die KI müsse sicher sein und unter menschlicher Kontrolle bleiben.

Zwischenfall im Training
Zuletzt hatte OpenAI nach einem Zwischenfall das Training seiner leistungsstärksten Modelle ausgesetzt. Ein Modell erhielt in einem Test über eine Lücke in den Netzwerkeinstellungen Antworten eines externen Chatbots, obwohl es keinen Internet-Zugang haben sollte. Betroffen war laut OpenAI nicht Astra. (APA)

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