WIEN. Die FPÖ hat am Mittwoch bei einer Pressekonferenz das ORF-Volksbegehren vorgestellt. Kernforderungen sind die Umstellung des ORF-Beitrags auf eine Finanzierung aus dem Bundesbudget sowie ein „objektiver ORF, der nicht belehrt“ und ein „echter Österreichsender“.
FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker sprach von einer nötigen „Totalreform“. Der ORF benötige nicht rund 750 Millionen Euro wie gegenwärtig: „Wahrscheinlich genügt ein Drittel des jetzigen Budgets“, so Hafenecker. Kritiker warnen, dass mit einer Budgetfinanzierung die Abhängigkeit des ORF von der Politik steigen könnte.
Analog und digital
Laut FPÖ-Bundesparteisprecherin Lisa Schuch-Gubik kann das Volksbegehren in jedem Gemeindeamt oder Magistrat sowie online auf der Volksbegehren-Seite des Innenministeriums unterstützt werden. (APA)