Bipa wächst weiter, mehr Filialen 2026
© Bipa/Robert Harson
Die Bipa-Geschäftsführung mit Daniela Reumann, Markus Geyer und Margit Reisinger verweist auf eine Deflation bei den Preisen im Ausmaß von zuletzt 0,6 Prozent.
RETAIL Redaktion 23.10.2026

Bipa wächst weiter, mehr Filialen 2026

Der Drogeriehändler baut sein Filialnetz aus, stärkt die Eigenmarken und setzt die Expansion in Rumänien fort.

WIENER NEUDORF. Bipa setzt seinen Wachstumskurs fort und investiert 2026 rund zehn Millionen Euro in Österreich. Geplant sind zehn neue Filialen und vier Umbauten. Mit 570 Standorten verfügt der Drogeriehändler über das größte Filialnetz der Branche. „Wir wachsen, weil wir investieren – und zwar vor allem hier in Österreich“, sagt Markus Geyer, Geschäftsführer von Bipa International.

Digital gut ausstaffiert
Parallel baut Bipa seine digitalen Angebote mit Onlineshop, App, Click & Collect sowie Lieferdiensten über foodora und Wolt aus. In den Filialen unterstützt ein mehrsprachiger KI-Bot die Mitarbeiter u.a. bei Retouren und der Warenannahme. Auch das Sortiment wird erweitert: Bis Jahresende kommen mehr als 100 neue Produkte von Look by Bipa hinzu, die Kosmetiktheken werden in allen Filialen vergrößert. Das Gesundheitssortiment wurde bereits an mehr als 300 Standorten ausgebaut.

Die elf Eigenmarken mit rd. 1.500 Artikeln wachsen zurzeit zweistellig. Bi Care steigerte den Umsatz 2025 um 20%, in der Gesichtspflege sogar um mehr als 60%. Bi Comfort legte um 10%, Bi Home um 17% zu. Rund 80% der Produkte von bi good werden in Österreich hergestellt.

Auch bei den Preisen meldet Bipa eine gegenläufige Entwicklung zur allgemeinen Teuerung: Während die Verbraucherpreise 2026 um drei Prozent stiegen, sanken die Verkaufspreise im Bipa-Sortiment laut Unternehmen um 0,6%. Seit Februar umfasst die Initiative „Einfach preiswert“ ca. 2.000 dauerhaft günstig angebotene Produkte.

Flott in Rumänien
International expandiert Bipa ebenfalls. In Rumänien wurden seit dem Markteintritt im Jänner elf Filialen eröffnet, bis Jahresende sollen es 18 sein. Für 2027 sind in Österreich zwölf Neueröffnungen und drei Umbauten vorgesehen. Zudem will das Unternehmen sein Engagement für Frauengesundheit, Chancengleichheit und Inklusion ausbauen. (red)

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