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Adeg-Kaufleute stellen die Bedürfnisse ihrer Mitmenschen in den Fokus ihres Handelns © Adeg/ Lukas Ilgner

Adeg-Kaufmann Gerhard Haller aus Seeboden in Tirol spendet übrig gebliebene Lebensmittel an die Österreichische Tafel.

© Adeg/ Lukas Ilgner

Adeg-Kaufmann Gerhard Haller aus Seeboden in Tirol spendet übrig gebliebene Lebensmittel an die Österreichische Tafel.

Redaktion 07.12.2021

Adeg-Kaufleute stellen die Bedürfnisse ihrer Mitmenschen in den Fokus ihres Handelns

Am 5. Dezember wurde der „Tag des Ehrenamts“ gefeiert.

WR. NEUDORF. Rund die Hälfte der Österreicher engagiert sich ehrenamtlich. Ob in gemeinnützigen Vereinen oder Organisationen - die Arbeit von Freiwilligen trägt wesentlich zur Stabilität unseres Landes bei. Auch die Nachbarschaftshilfe hat durch die Coronapandemie neue Bedeutung gewonnen. Der weltweit am 5. Dezember 2021 stattfindende „Tag des Ehrenamts“ wurde heuer bereits zum 35. Mal gefeiert und hat das Ziel, auf alle sich ehrenamtlich engagierenden Menschen aufmerksam zu machen. Die Notwendigkeit ihrer Arbeit soll bewusst gemacht und weitere Helfer sollen gewonnen werden.

Engagiert in der Gemeinde
Zahlreiche Adeg-Kaufleute in ganz Österreich engagieren sich neben ihrer Tätigkeit als Nahversorger ehrenamtlich für das Gemeindeleben. So sind sie beispielsweise bei örtlichen Blaulichtorganisationen tätig oder versorgen diese nach Einsätzen mit einer Stärkung. Auch werden Kinder- und Krankentransporte, die für die heimische Infrastruktur unabdingbar sind, organisiert. Besonders seit der Corona-pandemie sind Hauszustellungen von Produkten des täglichen Bedarfs unverzichtbar geworden: „Ohne meinen Adeg- Kaufmann könnte ich nicht mehr in meinem geliebten Zuhause sein“, erzählt eine betagte Stammkundin aus Riedlingsdorf, die regelmäßig die Lieferdienste des örtlichen Adeg Kaufmanns in Anspruch nimmt.


Unterstützung der gesamten Region
Die Adeg-Kaufleute sind nicht nur für die Bewohner der Gemeinden eine unverzichtbare Stütze. Durch die engen Beziehungen zu den heimischen Produzenten unterstützen sie auf nachhaltige Art und Weise ihre Heimatregionen. Die Waren kommen oftmals direkt aus dem Ort oder der näheren Umgebung. „Durch die kurzen Transportwege der Produkte können die Kunden nicht nur Gesundes und Gutes aus der Region erwerben, sondern auch umweltfreundlich einkaufen“, so ein Adeg-Kaufmann. Der regionale Fokus in den Adeg-Märkten ermöglicht den Kunden, ihren Einkauf komplett lokal zu gestalten und die heimische Wirtschaft zu unterstützen.

Lebensmittelspenden für Mensch und Tier
Doch nicht nur mit der Sicherung der Nahversorgung und ihrem ehrenamtlichen Engagement unterstützen die Adeg- Kaufleute ihre Gemeinden, sondern auch mit Lebensmittelspenden an Bedürftige und soziale Einrichtungen. So spenden die Vorarlberger Adeg-Märkte Wörndle in Sulzberg und Wohlgenannt in Feldkirch übrig gebliebene Lebensmittel an den Verein „Tischlein deck dich Vorarlberg“ oder geben sie an lokale Bauern weiter, die sie zur Fütterung ihrer Tiere verwenden. Andere Kaufleute in Kärnten wie Adeg Hinteregger in Lendorf oder Adeg Haller in Seeboden arbeiten mit dem Verband der österreichischen Tafeln zusammen oder spenden an diverse Foodsharing-Organisationen. (red)

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