RETAIL
Ankerbrot feiert 130 Jahre mit Buch, Film und dem „Süßen Ankerl“ © Anker / Katharina Schiffl

Mahmoud Mahmoud, Chef Barista und Filialleiter Walfischgasse, Ankerbrot-Geschäftsführer Walter Karger und Anker-Fan Kati Bellowitsch.

© Anker / Katharina Schiffl

Mahmoud Mahmoud, Chef Barista und Filialleiter Walfischgasse, Ankerbrot-Geschäftsführer Walter Karger und Anker-Fan Kati Bellowitsch.

Redaktion 19.01.2021

Ankerbrot feiert 130 Jahre mit Buch, Film und dem „Süßen Ankerl“

Der k. u. k. Hoflieferant und Natursauerteig-Pionier ist seit 130 Jahren Wiener Grätzel-Treffpunkt mit seinen zahlreichen Filialen in allen Bezirken.

WIEN. 130 Jahre Ankerbrot – das ist eine erfolgreiche Geschichte, die von Beginn an eng mit der Stadt Wien verknüpft ist. Der Duft von frischem Brot und Gebäck prägte das Herz von Favoriten und heute auch jede Anker-Filiale in ganz Wien. Zum Jubiläum zeigt ORF 2 am 24. Jänner 2021 um 18.30 Uhr eine Dokumentation, ein im Buchhandel und in allen Anker-Filialen erhältlicher Bildband widmet sich der facettenreichen Unternehmensgeschichte, und ab sofort gibt es in jeder Anker-Filiale „Süße Ankerl“ zu kaufen. Das erste Jubiläumsprodukt im Angebot wird aus feinstem Germteig gebacken, hat die Form eines Ankers und vom Erlös werden Wiener Grätzel-Projekte unterstützt.

„Worauf freut sich der Wiener, wenn er vom Urlaub kommt?
Auf Hochquellwasser und Ankerbrot.“ Das war ein Werbespruch aus den 1930er-Jahren. Die herausragende Brotqualität machte aber schon viel früher von sich reden. Unmittelbar nach Gründung durfte Ankerbrot den Titel
„k. u. k. Hoflieferant“ führen – ein Titel, der nur an Unternehmen verliehen wurde, die in ihrer Klasse qualitativ führend waren.

Das Brot aus Favoriten: Patent und voller innovativer Ideen war man ebenfalls von Anfang an. Es begann schon mit der Wahl des Produktionsstandorts. Favoriten und der Laaerberg boten sich damals auch deshalb an, weil die mit Brot vollbeladenen Pferdekutschen in der Früh in die Stadt hinunterrollen konnten und sich die Pferde somit nicht so anstrengen mussten. Später am Tag dann, mit leerem Fuhrwerk, war der „Aufstieg“ auf den „Berg“ viel leichter zu bewerkstelligen.

Ankerbrot – der Natursauerteig-Pionier
Ein technisches Meisterwerk ist auch die noch heute im Vollbetrieb befindliche Natursauerteiganlage, die Ankerbrot im Jahr 1978 entwickelte und patentieren ließ. In dieser einmaligen Anlage wird seit über 40 Jahren durch ein Rohr kontinuierlich österreichisches Roggenmehl und bestes Wiener Wasser gepumpt und ohne jegliche Zusatzstoffe zu Natursauerteig verarbeitet. Dieses Herzstück der Ankerbrotbäckerei wird von erfahrenen Mitarbeitern rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr gehegt und gepflegt, um die rund 300 im Laufe der Jahrzehnte entwickelten speziellen Aromen perfekt zur Entfaltung zu bringen. Dazu ist viel Erfahrung und bäckermeisterliches Fingerspitzengefühl nötig. Deshalb schmecken „G´staubter Wecken“ & Co. auch so gut und zählen zu den beliebtesten Brotwaren, die in den zahlreichen Filialen und im Lebensmittelhandel angeboten werden.

Historie im TV und in Buchform
Eine Dokumentation zur Geschichte von Ankerbrot gibt es am Sonntag, den 24. Jänner, um 18.30 Uhr auf ORF 2 zu sehen. Und der neue Bildband zur 130-jährigen Firmengeschichte ist ab 21. Jänner im Buchhandel und in allen Anker-Filialen erhältlich.

Heute werden für die Anker-Filialen und den Lebensmittelhandel täglich rund 100.000 Brote und 400.000 Semmeln gebacken, wobei ausschließlich österreichisches Mehl verarbeitet wird. Die Vielfalt des Angebots ist über die Jahre stetig gewachsen und bietet für jeden Geschmack das Richtige.
Neu ist dabei das „Süße Ankerl“ als erstes Jubiläumsprodukt im Geburtstagsjahr; es ist ab sofort in allen Anker-Filialen erhältlich – mit dem Erlös werden Wiener Grätzel-Projekte unterstützt.

Brote, Gebäck, Feinbäckerei und gefüllte Weckerl – das Angebot wird nun um das „Süße Ankerl“ erweitert
Es ist das erste Produkt einer Reihe von Jubiläumsprodukten, die im Laufe des Geburtstagsjahres in den Filialen und im Lebensmittelhandel erhältlich sein werden. Wie das bekannte mürbe Kipferl besteht das „Süße Ankerl“ aus feinstem Germteig – aber, wie der Name vermuten lässt, in der Form eines Ankers. Steht doch der Anker nicht nur für das Unternehmen, sondern auch für Sicherheit, Vertrauen, Verlässlichkeit und symbolisiert auch, dass die Anker-Filiale „dein“ ganz persönlicher Anker im Grätzel ist. Um diese Verbundenheit heuer noch stärker zum Ausdruck zu bringen, werden vom Erlös aller in diesem Jahr verkauften „Süßen Ankerl“ verschiedenste Grätzel-Projekte in ganz Wien unterstützt, vom kleinen Straßenfest bis zur von Nachbarinnen und Nachbarn initiierten Grätzelverschönerung.

Ankerbrot-Geschäftsführer Walter Karger: „Wir sind sehr stolz auf unsere Tradition, auf unseren nunmehr 130 Jahre langen Beitrag zur Lebensqualität der Wiener – mit unseren Filialen und Produkten und heuer auch mit unserer ,Ankerl-Grätzel-Aktion’. Auch unsere jahrzehntelange stabile Partnerschaft mit dem Lebensmittelhandel, die es uns ermöglicht, auch im Supermarkt Ankerprodukte in bester Brot- und Gebäckqualität einem großen Kundenkreis anbieten zu können, trägt dazu bei. Mit unseren Planungen für einen neuen Bäckerei-Produktionsstandort in Wien Simmering sind die Weichen gestellt, damit wir auch zukünftig erfolgreich der Anker für die Wiener und alle unsere Partner sein können.“ (red)

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL