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„Anti-Teuerungspaket stärkt Kaufkraft unserer Kunden“ © Katharina Schiffl

Rainer Trefelik.

© Katharina Schiffl

Rainer Trefelik.

Redaktion 15.06.2022

„Anti-Teuerungspaket stärkt Kaufkraft unserer Kunden“

WIEN. „Nach der langen Durststrecke aufgrund von Corona hat das Jahr 2022 zwar mit einem starken Wachstum begonnen, jetzt dämpfen jedoch erneut viele Wachstumshemmer die Stimmung im österreichischen Handel. Das Anti-Teuerungspaket bedeutet daher einen wichtigen Impuls, den der heimische Handel dringend brauchen kann“, begrüßt Rainer Trefelik, Obmann der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), das am Dienstag, 14. Juni 2022, von der Regierung präsentierte Maßnahmenpaket. Es enthalte einen wichtigen Mix aus kurzfristigen und langfristigen Maßnahmen, der die Kaufkraft nachhaltig stärken kann.

„Es sind eine Reihe von Instrumenten vorgesehen, die dafür sorgen, dass mehr netto vom Brutto bleibt. Wir hoffen, dass das bei vielen unserer Kundinnen und Kunden dazu führt, dass sie sich das eine oder andere Einkaufserlebnis gönnen können“, so Trefelik. Etwa sollten die Abschaffung der kalten Progression, die steuerfreien Anti-Teuerungsprämie sowie den Einmalzahlungen an einkommensschwache Gruppen und Familien, aber auch die Anpassung der Sozialleistungen zu einer Kaufkraftstärkung beitragen.

Zusätzlich begrüßt der Handel den Beschluss, die CO2-Bepreisung als weiteren Preistreiber nicht wie geplant bereits ab 1. Juli in Kraft zu setzen. Aber auch die Senkung der Lohnnebenkosten sei gerade für den beschäftigungsintensiven Handel sehr hilfreich, betont Trefelik.

Zufrieden mit dem Ergebnis zeigte sich auch Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will, der von einem "großen Wurf und wichtigen Signal in einer schwierigen Zeit“ sprach. Das am Dienstag von der Bundesregierung vorgestellte Geld-zurück-Paket setze "an vielen Stellschrauben an, um gegen die Krisen anzukommen und die Auswirkungen der Teuerung abzufedern. Die Abschaffung der kalten Progression zur Kaufkraftstabilisierung und Armutsabsicherung war längst überfällig. Die Lohnnebenkostensenkung ist ein erster deutlicher Schritt um den Beschäftigungsstandort Österreich zu sichern", so Will. (APA/red)

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