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ARA startet mit Wirtschaftspartnern eine neue Awareness-Kampagne © ARA

Ölz Kampagnen-Sujet.

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Ölz Kampagnen-Sujet.

Redaktion 01.02.2022

ARA startet mit Wirtschaftspartnern eine neue Awareness-Kampagne

Gemeinsam für die Kreislaufwirtschaft.

WIEN. Rohstoffe im Kreislauf halten, wertvolle Ressourcen nutzen und damit die Umwelt schützen: Die Altstoff Recycling Austria AG (ARA) ruft gemeinsam mit zahlreichen österreichischen Unternehmen zu mehr Bewusstsein bei der Mülltrennung auf. Um für das Recycling jede Verpackung zurück in den Kreislauf zu holen, braucht es das Engagement jedes und jeder Einzelnen. Die Kampagne „Rohstoffe im Kreislauf halten“ richtet sich online und offline an die gesamte österreichische Bevölkerung.

Ressourcen schonen – Rohstoffe im Kreislauf halten
Im Rahmen des Green Deals sieht die EU wesentlich höhere Recyclingziele vor. Deren Erfolg hängt neben Design und Material der Verpackungen auch stark vom Verantwortungsbewusstsein der Konsumenten ab. Als treibende Kraft der Kreislaufwirtschaft startet die ARA ab Februar 2022 eine branchenübergreifende Awareness-Kampagne, die auf Bewusstseinsbildung bei den Endkonsumenten setzt. „Wir wollen die Menschen dazu motivieren, ihre Verpackungen noch stärker getrennt zu sammeln und gemeinsam mit unseren Kunden ein Zeichen für noch mehr Nachhaltigkeit setzen. Mit der Produzentenverantwortung konnten wir in den letzten 30 Jahren in der Kreislaufwirtschaft bereits viel erreichen. In Hinblick auf die EU-Klimaschutzziele muss auch die Konsumentenverantwortung noch weiter in den Fokus rücken“, so ARA-Vorstand Harald Hauke.

Wir wollen deine Rohstoffe zurück!
Mit dem zentralen Claim „Wir wollen deine (Verpackungen) Rohstoffe zurück.“ wird die Kampagne bis Ende des Jahres online auf Social Media-Kanälen, Websites sowie offline über Print-Inserate und Branding am POS der Partnerunternehmen ausgespielt. Sie verfolgt dabei zwei Ziele: die Sammelmotivation der Bevölkerung zu steigern und Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Abfall als Wertstoff zurück in den Kreislauf gehört. „Jede und jeder Einzelne hat es in der Hand, einen Beitrag zu leisten. Dafür setzen wir auf die gebündelte Kraft, die wir branchenübergreifend aus den Kommunikationskanälen unserer Partnerinnen und Partner ziehen und mit der wir gemeinsam – als starkes Netzwerk – die Bevölkerung motivieren“, führt Hauke weiter aus.

Commitment zur Kreislaufwirtschaft
Das Nachhaltigkeitsengagement der teilnehmenden Unternehmen zeigt eine klare Haltung in Sachen Umweltschutz und leistet einen wesentlichen Beitrag für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft.

Ikea Österreich-CEO und -CSO Alpaslan Deliloglu zeigt sich über die Mitwirkung erfreut: „Die ARA hat Ikea im Zuge der Kampagne 'Rohstoffe im Kreislauf halten' kontaktiert, um gemeinsam die Aufklärung zu unterstützen, wie einfach es ist, einen Beitrag für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft zu leisten. Wir als Ikea arbeiten kontinuierlich daran, Ressourcen gewissenhaft zu nutzen, aus weniger mehr zu schaffen und unsere Tätigkeiten stets zu optimieren. Denn unser Ziel ist es, ein zirkuläres Unternehmen zu sein, damit uns die Dinge, die wir so lieben, länger erhalten bleiben. Da dies bei der Mülltrennung anfängt, unterstützen wir die Kampagne sehr gerne.“

„Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung stellen zentrale Unternehmensziele für unser Familienunternehmen ‚Ölz der Meisterbäcker‘ dar", so Florian Ölz, Geschäftsführer und Miteigentümer von Ölz. "Schutz und Hygiene von Backwaren sind nur mit der richtigen Verpackung möglich. Wir bei Ölz leisten durch den gänzlichen Verzicht auf Verbundmaterialien und den ausschließlichen Einsatz von Monofolien einen wichtigen Beitrag im Hinblick auf die Recyclingfähigkeit von Verpackungsmaterialien. Mit der ARA verbinden uns eine langfristige Partnerschaft und das gemeinsame Ziel, ein höheres Bewusstsein für die Ressource ‚Verpackung‘ zu schaffen. In diesem Sinne beteiligen wir uns gerne an der ARA-Kampagne, da es unser Ziel sein muss, Verpackungen in den Kreislauf zurückzuführen. Es liegt auch in unserer Verantwortung, wie wir die Umwelt an die nächste Generation übergeben.“

Florian Schwap, Head of Marketing & Innovation bei SalzburgMilch, bestätigt: „Die SalzburgMilch ist bereits seit vielen Jahren Partner der ARA und unterstützt auch die Kampagne ‚Rohstoffe im Kreislauf halten‘. Für uns ist es besonders wichtig, möglichst nachhaltige Verpackungen für unsere Milchprodukte zu verwenden, diese ständig weiterzuentwickeln und den Kunststoffverbrauch zu reduzieren. So wurde beispielsweise für die Käseverpackungen ein Karton entwickelt, bei dem sich die dünne Beschichtungsfolie mühelos trennen lässt, sodass der Karton zu 100 Prozent als Altpapier verwertbar ist.“

„Recycling ist eines der wichtigsten Themen unserer Zeit", bestätigt Andreas Nentwich, Geschäftsführer von Maresi Austria. "Daher ist es für Maresi als langjähriger Partner der ARA selbstverständlich, dass wir die Kampagne ‚Rohstoffe im Kreislauf lassen‘ unterstützen. Seit Langem hat das Thema Nachhaltigkeit einen hohen Stellwert bei Maresi, sei es beim Thema Verpackung oder auch bei der Herkunft von Produkten. So wird zum Beispiel schon seit der ersten Produktion der Maresi Kaffeemilch im Jahre 1955 die Kaffeemilch in einer Glasflasche abgefüllt.“

Teilnehmende Unternehmen
Folgende Partner unterstützen aktuell die Kampagne über ihre Kommunikationskanäle: Ankerbrot, Concept Fresh, dm, Efko, Ikea, Kärntnermilch, Machland, Maresi, Mars, Ölz der Meisterbäcker, PinzgauMilch, Rechberger, Fressnapf, San Lucar, Salzburgmilch, Samsung, Schachermayer, VorarlbergMilch, Zgonc. Das Interesse ist groß, weitere Unternehmen werden folgen. (red)

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