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bellaflora und Global 2000 verlängern Kooperation für pestizidfreies Gärtnern © bellaflora/Martin Hörmandinger
© bellaflora/Martin Hörmandinger

Redaktion 01.07.2021

bellaflora und Global 2000 verlängern Kooperation für pestizidfreies Gärtnern

WIEN. Summen, Surren und Vogelgezwitscher: Nützlinge spielen eine wichtige Rolle in der Natur. Als Bestäuber für viele Pflanzen oder als Nahrung für verschiedene Tiere wie Igel oder Vögel. Als Grüne Nummer 1 sieht bellaflora es daher in seiner Verantwortung, die Artenvielfalt in der Natur zu schützen und seinen KundInnen Pflanzen anzubieten, die umweltschonend produziert wurden. Die Umweltschutzorganisation Global 2000 steht dem österreichischen Gartencenterbetreiber als langjähriger Kooperationspartner bei der Umsetzung von nachhaltigen Projekten unterstützend zur Seite – wie bei der Entwicklung eines Grenzwertkatalogs für Pestizide und dem Torfreduktionsprogramm bei Erde. bellaflora und Global 2000 haben die Partnerschaft 2021 wieder bekräftigt und starten gestärkt in gemeinsame Aufgaben.

Schmetterlinge und Bienen tanzen geruhsam über Wiesen und Gärten – so erträumen wir uns wohl den Sommer. Doch dieses Bild finden wir heute nicht mehr so oft. Chemisch-synthetische Pestizide sind zum Alltag in der Landwirtschaft, aber auch im Gartenbau geworden. Doch das hat viele negative Folgen: Das Fehlen von Futterpflanzen und der Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln bedroht die Nützlinge, die Artenvielfalt verringert sich dramatisch. Hier setzt bellaflora gemeinsam mit der Umweltschutzorganisation Global 2000 an: Seit 2012 wird in den 27 bellaflora-Filialen nur mit naturnahen Pflanzenschutzmitteln gearbeitet – das Unternehmen hat sein Sortiment in diesem Bereich sowie bei den Schädlingsbekämpfungsmitteln kompromisslos auf ökologische Produkte umgestellt. Unter dem Leitsatz „Ohne Blumen keine Schmetterlinge und umgekehrt“ starteten Global 2000 und bellaflora 2018 eine gemeinsame Kampagne mit dem Ziel, pestizidfreies Gärtnern und die österreichische Artenvielfalt zu fördern.

Franz Koll, Geschäftsführer bellaflora: „Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten brauchen dringend unseren Schutz, denn schon heute sind zahlreiche heimische Nützlingsarten gefährdet. Auch wir Menschen profitieren von ihnen, denn ohne ihre Bestäubungsleistung gäbe es kaum Pfirsiche, Äpfel, Gurken, Zucchini, Kürbisse und vieles mehr. Mit Global 2000 haben wir einen erfahrenen Kooperationspartner an unserer Seite, der uns in dieser nachhaltigen Entwicklung maßgeblich unterstützt hat – daher haben wir die erfolgreiche Kooperation verlängert, um auch weiterhin gemeinsam Projekte für den Umweltschutz umzusetzen.“

Naturoase für Nützlinge
Auch im Pflanzensortiment hat bellaflora einen Fokus auf die kleinen Tiere gelegt und unterstützt seine Kunden mit einer umfassenden Auswahl an nützlingsfreundlichen Pflanzen bei der Gestaltung eines naturnahen Gartens. REWISA-zertifizierte Wildstauden wie Wiesen-Salbei, Königskerze, Hundskamille, Sonnenhut und Melisse, aber auch Hecken wie Himbeere und Brombeere bieten Schmetterling, Bienen und Co. wichtige Lebensräume und Nahrungsquellen.

Agnes Zauner, Geschäftsführerin Global 2000: „Noch immer sind Schädlingsbekämpfungsmittel, die auch Bestäubern wie Schmetterlinge und Bienen schaden, flächendeckend im Verkauf. Unser oberstes Ziel ist es daher, dass der Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft wie auch in privaten Gärten bald Vergangenheit sein wird, damit sich der Nützlingsbestand wieder erholen kann. Dazu braucht es Unternehmen wie bellaflora, die hier mit Vorbildwirkung voran gehen und nachhaltiges, ökologisches Gärtnern an die erste Stelle ihres Tuns stellen.“

Nachhaltig entlang der Lieferkette
Das gemeinsame Engagement der beiden Partner geht weit über den Schutz der Nützlinge hinaus. Seit 2015 bietet bellaflora zum Schutz der hochgefährdeten Moore ausschließlich torffreie oder torfreduzierte Erdsubstrate an. Die Qualität der Düngemittel und Erden wird von Global 2000 laufend kontrolliert. Seit der Gartensaison 2017 hat bellaflora einen gemeinsam mit Global 2000 entwickelten ersten Grenzwertkatalog für Pestizide im Gartenbau und arbeitet konstant damit weiter. Mit dieser Maßnahme übernimmt bellaflora auch Verantwortung außerhalb des Unternehmens – mit der Einbindung seiner Lieferanten und Gärtner bei der umweltschonenden Produktion von Pflanzen stellt bellaflora sicher, dass die Grenzwerte nicht nur in den eigenen Regalen, sondern auch entlang der Lieferkette eingehalten werden. (red)

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