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Billa setzt auf heimische Exoten © Ja! Natürlich

Biopionier Erwin Unger mit Seewinkler Reis.

© Ja! Natürlich

Biopionier Erwin Unger mit Seewinkler Reis.

Redaktion 03.08.2020

Billa setzt auf heimische Exoten

Süßkartoffeln aus Niederösterreich, Feigen aus Wien: Der Händler zeigt im Zuge des „Tag der Lebensmittelvielfalt“ ein breites Angebot auf.

WIENER NEUDORF. Am 31. Juli war Tag der Lebensmittelvielfalt: Bei Händler Billa finden die Kunden bereits bisher ein vielfältiges Angebot an heimischen Lebensmitteln, jetzt macht Billa verstärkt auch „Exoten“ heimisch – so findet man bereits Süßkartoffeln aus Niederösterreich, Wassermelonen aus dem Burgenland oder Feigen aus Wien im Sortiment.

Jährlich finden rund 62.000 Tonnen heimisches Obst und Gemüse den Weg in die Regale von Billa. Neben „klassisch“ heimischen Produkten wie Erdäpfel, Ribisel oder Paradeiser arbeitet die Supermarktkette gemeinsam mit landwirtschaftlichen Partnern gerade verstärkt daran, Lebensmittel heimisch zu machen, die auf den ersten Blick nicht in Österreich wachsen: Von Gojibeeren aus Wien über Reis aus dem Seewinkel bis hin zu Erdnüssen aus den Weinviertel im Winter. Damit will Billa eine Verstärkung der heimischen Wertschöpfung fördern und den Kunden auch bei Exoten österreichische Qualitätsware anbieten. „Wir fördern seit Jahren eine ,neue' Regionalität mit österreichischen Exoten wie z.B. Ingwer, Wassermelone, Reis, Süßkartoffeln, Physalis oder Gojibeeren. Das bauen wir jetzt weiter aus, unterstützen damit Österreichs innovative Landwirte und erweitern für unsere Kunden das regionale Angebot“, so Billa Merkur Österreich-Vorsitzender Marcel Haraszti.

Vom Weinviertler Weingarten Knoblauch bis zur Simmeringer Feige
Von Knoblauch aus dem Weinviertler Familienbetrieb der Familie Weber bis hin zu den Achilles Feigen vom Wiener Feigenbauern Michael Krauliz: Billa hat es sich auf die Fahnen geschrieben, verstärkt innovative Landwirte zu fördern, "um noch mehr Österreich ins Regal zu bringen“, wie es in einer Aussendung heißt. So baut Familie Weber neben herkömmlichen landwirtschaftlichen Produkten wie Erdäpfel auf rund einem Hektar seit Kurzem auch Knoblauch an, um Billa-Kunden auch mit heimischem Knoblauch zu versorgen. Lieferant Michael Krauliz nennt mittlerweile über 600 Feigenbäume sein eigen, auf denen über 400 unterschiedliche Sorten aus aller Welt wachsen. Neben Obst und Gemüse arbeitet Billa gemeinsam mit landwirtschaftlichen Partnern auch daran, exotische Getreidesorten heimisch zu machen – so beispielsweise gemeinsam mit dem Seewinkler Bio-Pionier Erwin Unger, der roten, schwarzen und weißen Reis für Ja! Natürlich produziert.

Billa nimmt jedes Jahr österreichische Produkte für rund 2,5 Mrd. € ab und ist im Sortiment regional gut aufgestellt: 100% Österreich finden Kunden bei Frischfleisch und -geflügel, frischen Eiern, Brot & Gebäck sowie Frischmilch. 2019 nahm man 2019 österreichischen Milchbauern über 46 Mio. Liter Frischmilch ab. Unter der Eigenmarke "Da komm' ich her" finden Konsumenten neben regionalen Obst- und Gemüsesorten auch Kräuter und Blumen aus den Regionen. Außerdem unterstützen Kunden beim Kauf dieser Produkte die Stiftung „Blühendes Österreich“, die sich für den Schutz heimischer Biodiversität einsetzt. Zunehmend beliefern auch kleine Lieferanten und Manufakturen den Händler regional – zum Teil nur eine oder zwei Filialen. Mittlerweile finden 550 Betriebe für insgesamt 1.700 regionale und lokale Spezialitäten bei Billa eine Vertriebsbühne.

Tag der Lebensmittelvielfalt
Der Deutsche Lebensmittelverband hat den 31. Juli zum Tag der Lebensmittelvielfalt ausgerufen, um die Vielfalt des Lebensmittelangebots und die Leistungen der Menschen dahinter bewusster zu machen. Auch der österreichische Fachverband der Lebensmittelindustrie trägt diese Initiative mit, um Vielfalt, Sicherheit und Qualität der Lebensmittel sichtbar zu machen. (red)

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