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Conrad präsentiert den digitalen Pförtner © Conrad Connect

Digitaler Pförtner.

© Conrad Connect

Digitaler Pförtner.

Redaktion 17.08.2020

Conrad präsentiert den digitalen Pförtner

Mittlerweile sind sie beim Einkaufen etabliert: Einlasskontrollen.

BERLIN. Conrad Connect, eine der führenden IoT-Projektplattformen für Privat- und Geschäftskunden in Europa, und Smart City Solutions, ein IoT-Start-up aus Karlsruhe, haben gemeinsam den digitalen Pförtner entwickelt. Über Sensoren an den Ein- und Ausgängen misst dieser in Echtzeit, wie viele Personen sich im Geschäft gerade aufhalten. Und verwehrt, wenn nötig, den Einlass.

Conrad Electronic testet in Berlin-Schöneberg das System bereits seit Mai 2020. Mit der Lösung will der Omnichannel-Händler seinen Ruf als Technikpionier und Trendsetter in Sachen Digitalisierung untermauern - mit Kompetenz bei Automatisierung und Prozessoptimierung: „Mit dem digitalen Pförtner können wir ganz einfach die behördlich vorgeschriebenen Höchstgrenzen einhalten und sind im Hinblick auf die aktuelle Kundenzahl jederzeit schnell und umfassend informiert. Auch bei den Kunden kommt die digitale Ampel gut an: Gerade als Anbieter fortschrittlicher Technik wollen wir der Corona-Krise mit einer flexiblen, digitalen Lösung statt einem Wachdienst begegnen“, sagt Jochen Mädler, Filialleiter von Conrad Electronic in Berlin Schöneberg.

Ohne Kamera, anonymisiert und DSGVO-konform
Die Technik von Conrad Connect und Smart City Solutions kommt ohne Kameras aus. Geschäfte können so die gesetzlichen Vorgaben einhalten und garantieren den vollständigen Datenschutz. „Das Schöne an der digitalen Pförtner-Lösung ist, dass Sensoren und die Conrad Connect-Plattform sichere Reports und Audits liefern. Wenn die Ordnungsämter die Einzelhandelsgeschäfte kontrollieren, können sie auf diese Daten zugreifen. Wichtig: Diese Daten sind anonymisiert und DSGVO-konform“, erklärt Andreas Bös, Vice President bei Conrad Connect. Der digitale Pförtner basiert auf einem Sensor, der ein- und ausgehenden Personen zählt und einem Empfänger für den Betrieb im LoRaWAN-Netzwerk. LoRA steht für „Long Range”, also Verbindungen über weite Strecken. LoRaWAN erreicht damit auch Standorte, die per Mobilfunk nicht erreichbar sind. Die auf Radartechnik basierenden Sensoren messen die Personenbewegung und senden die Daten verschlüsselt an die Conrad Connect-Plattform. Diese wertet die Daten aus und visualisiert sie.

„Der digitale Pförtner steuert die Kundenströme automatisiert und informiert elektronisch über die Auslastung. Die Kunden sehen es am Eingang auf einem großen Bildschirm. Die Mitarbeiter können die Kundenströme wiederum in ihrem Conrad Connect-Dashboard sehen und sich beispielsweise über Push-Nachrichten auf ihrem Tablet informieren lassen. So können Händler ihre Mitarbeiter da einsetzen, wo sie gebraucht werden – an der Kasse, im Lager oder um Kunden zu beraten. Denn wenn sie zusätzliches Wachpersonal einsetzen müssen, kostet das und eine Strichliste ist nie hundertprozentig genau”, meint Andreas Bös weiter.

Conrad Connect als Baukastensystem auch über die Krise hinaus vielseitig einsetzbar
Manche Kritiker halten die zusätzliche Anschaffung für unnötig. Einkaufskörbe zählen und Personal für die Einlasskontrollen abstellen, bewährt sich ihrer Meinung nach bisher doch ganz gut. Für die Dauer der Corona-Beschränkungen eine Insellösung einzukaufen, rechnet sich in ihren Augen nicht. Mit Conrad Connect ist das anders. Denn gerade hier haben flexible Plattformlösungen wie Conrad Connect, die weit über die Einzelapplikation hinausgehen, klare Vorteile und bieten eine Vielzahl smarter Unterstützungen für den Einzelhandel. (red)

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